Kulturgeschichten im Netz Schweizer Sikhs, unsterbliche Tierchen: die Hinklicker der Woche

Frauen vernetzen sich und Filterblasen gefährden die Demokratie: Hier sind die besten Kultur-Geschichten aus dem Web.

Drei Männer mit Turban singen und spielen Instrumente.

Bildlegende: Früher trafen sich Schweizer Sikhs in gemieteten Räumen und Fabrikhallen. Heute haben sie drei Gotteshäuser. SRF

Der Frühling ist ausgebrochen und diese Woche hatten wir nicht nur einen, sondern gleich acht Vögel. Einer davon war der Buntspecht. Der fleissige Baumeister unter den Vögeln pickt Löcher nicht nur in Bäume, sondern auch in Hausfassaden.

1961 erhielt der Fotograf Ted Russel den Auftrag einen jungen, ungewöhnlichen Folk-Musiker in New York zu porträtieren. Er wollte seine Bilder an ein paar Zeitungen verkaufen, doch die hatten kein Interesse an diesem komischen Bob Dylan.

Existieren und gehört werden

Um Interesse und Aufmerksamkeit kämpfen zurzeit Frauen auf Twitter. Damit vermehrt weibliche Stimmen wahrgenommen werden, twittern Userinnen eine Woche lang Inhalte von und über Frauen mit dem Hashtag #WeAreHere. Weil sie eben da sind.

Weltweit gibt es etwa 25 Millionen Sikhs, ungefähr 500 davon leben in der Schweiz. Ihr Guru lehrt: «Es gibt keine Hindus, es gibt keine Muslime, es gibt nur Geschöpfe Gottes.»

Gefährdete Demokratie und fast unkaputtbare Überwesen

Der Facebook-Algorithmus mag uns. Er sortiert unsere Timeline so, dass wir sehen, was uns gefällt und uns bestätigt. Typisch Filterblase. Die deutsche Tagesschau erklärt wie die fiese Blase funktioniert und warum sie die Demokratie gefährdet.

Ihre Superkraft ist ein Protein. Bärtierchen überleben sengende Hitze, das Vakuum im All und sogar Radioaktivität kann ihnen nichts anhaben. Kein Wunder begeistern sie die Wissenschaft.