Nordkorea-Krise 3,5 Millionen Freiwillige für Kims Armee

Nordkorea rüstet nach eigenen Angaben den Personalbestand der Armee massiv auf.

Eine Militärparade in Nordkorea.

Bildlegende: Die Volksarmee von Kim Jong Un ist laut nordkoreanischen Medien kampfbereit. Keystone

Mehrere Millionen Arbeiter, kommunistische Parteimitglieder und frühere Soldaten hätten sich gemeldet, um die Volksarmee des Landes bei einem Krieg zu unterstützen, berichtet die Regierungszeitung Rodong Sinmun.

Die nordkoreanische Führung unter Machthaber Kim Jong Un hatte in dem sich immer weiter verschärfenden Streit mit den USA kürzlich mit Abfeuern von Mittelstreckenraketen über Japan hinweg auf die Pazifik-Insel Guam gedroht.

Die USA unterhalten dort eine Luftwaffenbasis, einen Marinestützpunkt sowie eine Einheit der Küstenwache mit rund 6000 Militärangehörigen. Trump hatte seine Drohungen an das Land in den letzten Tagen immer wieder erneuert und verschärft.

China als Vermittler?

Chinas Präsident Xi Jinping wirbt indes für eine politische Lösung im Konflikt zwischen Nordkorea und den USA. Worte und Taten, die die angespannte Lage verschlimmerten, seien zu vermeiden, sagte Xi laut dem staatlichen chinesischen Fernsehsender CCTV in einem Telefongespräch mit US-Präsident Trump.

Infografik: Nordkoreas Raketen

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Kim vs. Trump: Die Abwehrsysteme sind bereit

    Aus 10vor10 vom 11.8.2017

    Die Pazifikinsel Guam steht seit Tagen in den Schlagzeilen. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un droht mit einem Raketenhagel. «10vor10» hat einige Bewohner von Guam getroffen und wirft einen Blick auf die amerikanischen Raketen-Schutzsysteme.

  • Verbaler Schlagabtausch zwischen den USA und Nordkorea

    Aus Tagesschau vom 11.8.2017

    US-Präsident Trump droht Nordkorea mit einem Militär-Einsatz. Derweil arbeiten China und Russland an einer diplomatischen Lösung. Deutschlands Kanzlerin Merkel versucht gleichzeitig mässigend auf die rhetorische Eskalation einzuwirken.