#TrumpPressConference Hohn und Spott nach Trumps Rundumschlag

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«Ich habe Chaos übernommen»

1:08 min, vom 17.2.2017

US-Präsident Donald Trump hat sich vier Wochen nach Amtsübernahme der Presse gestellt. Er selbst hat eine positive Bilanz gezogen. Er habe alle Wahlversprechen gehalten und umgesetzt. Vermutlich sei noch nie ein US-Präsident in so kurzer Zeit so erfolgreich gewesen wie er.

Die sozialen Medien sehen dies ein bisschen anders. Unter dem Hashtag #TrumpPressConference verschaffen die Twitterer ihrem Unmut – und ihrer Kreativität – Luft.

«Diese Regierung arbeitet wie eine gut abgestimmte Maschine», sagte Trump. Auch das wurde natürlich sofort aufgegriffen in den Sozialen Medien:

Und: Er habe von Obama ein Chaos geerbt. Zuhause und im Ausland. Trump wiederholte und verschärfte seine Kritik an der Presse. Er wende sich nun direkt an das amerikanische Volk, weil die Medien nicht die Wahrheit berichten wollten und würden, sagte Trump. Sie würden die Erfolge seiner Regierung verschweigen.

Nicht nur in den USA kommt die Twitter-Gemeinde immer mehr zur Überzeugung, dass Trump allenfalls psychisch krank sein könnte.

Und doch gibt es auch in der Welt der Sozialen Medien Leute, die dem Präsidenten den Rücken stärken.

Vier Wochen Trump. Auf die nächsten vier...

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Ein verhängnisvolles Telefongespräch

    Aus Tagesschau vom 15.2.2017

    Der Sicherheitsberater des US-Präsidenten sprach mit dem russischen Botschafter über die US-Sanktionen gegen Russland – und zwar vor Trumps Amtsantritt. Das hat ihm unterdessen den Job gekostet. Es bedeutet aber auch Ärger für Präsident Trump. Dazu live die Einschätzungen von SRF-USA-Korrespondent Peter Düggeli und SRF-Russland-Korrespondent Christof Franzen.

  • Flynn-Affäre spitzt sich zu

    Aus Tagesschau vom 15.2.2017

    US-Präsident Donald Trump wusste angeblich vom Gespräch seines ehemaligen Sicherheitsberaters Flynn mit dem russischen Botschafter. Er soll aber nichts unternommen haben.

  • Aufruhr in Trumps Team

    Aus Tagesschau vom 14.2.2017

    Der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Trump, Michael Flynn, hat nach einem Telefonat mit dem russischen Botschafter gelogen. Deswegen muss Flynn nun gehen. SRF-Korrespondent Peter Düggeli schätzt den neusten US-Politskandal ein.