Einkaufszentrum in Ebikon «Forderungen nach Schadenersatz gibt es keine»

Erst vor Kurzem verkündeten die Verantwortlichen des Einkaufszentrums «Mall of Switzerland» das definitive Eröffnungsdatum vom 28. September. Nun verschiebt sich die Eröffnung plötzlich in den November. Die «gezielten Umbaumassnahmen» als Begründung lassen jedoch viele Fragen offen.

SRF News: Werner Schäppi, Sprecher der «Mall of Switzerland», noch im Dezember hiess es bei Ihnen, man wolle das Einkaufzentrum am 28. September eröffnen. Jetzt verschieben Sie das Datum wegen baulicher Anpassungen in den November – ist es nicht etwas spät für solche Änderungen?

Werner Schäppi: Das ist natürlich ein später Zeitpunkt. Aber man muss sehen, dass der gesamte, grosse Bau in einem kleinen Zeitraum realisiert wurde. Während des Baus gab es diverse Optimierungen innerhalb des Konzeptes der Mall, das gehört zum Handwerk.

Geht es hier wirklich nur um Umbauten oder gab es noch zusätzliche Probleme, beispielsweise beim Bau selber?

Ich weiss nicht, wie Sie darauf kommen... Nein, absolut nicht. Der gesamte technische Teil ging sehr gut über die Bühne.

Die verspätete Eröffnung tangiert das wichtige Weihnachtsgeschäft. Gibt es dafür Forderungen nach Schadensersatz von Seiten der Mieterschaft?

Von solchen Forderungen habe ich nichts gehört und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass solche Forderungen noch kommen. Fürs Weihnachtsgeschenk ist die Eröffnung im November noch früh genug. Das haben uns Mieter im Gespräch bestätigt.

Hauptmieterin schweigt

Die Hauptmieterin der «Mall of Switzerland» wollte sich am Montag nicht zur späteren Eröffnung äussern. Bei der Migros heisst es auf Anfrage, man nehme die Änderung zur Kenntnis.