Lil Yachty: «Mit meinem ersten Lohn kaufte ich mir einen Benz»

Er würde dem Hip-Hop-Klischee nicht gerecht werden, wäre er nicht etwas verpeilt. Doch das, was uns Lil Yachty im Interview geboten hat, war definitiv einer zu viel: der Rapper kippt beinahe um und trifft mit seinem Blick kaum die Kamera. Wer jedoch glaubt, da war eine Jazz-Zigarette im Spiel, irrt.

«Dieser Junge lebt unglaublich gesund», «dieser Junge kifft nicht» und «dieser Junge hat richtig Bock, über seine Persönlichkeit zu sprechen», bekommen wir vor unserem Interview mit US-Rapper Lil Yachty gesagt.

Als wir Backstage eintreffen, kommt jedoch alles anders.

«Sorry Leute. Lil Yachty hat überhaupt keinen Bock und antwortet nur mit <Ja> oder <Nein>», warnt uns der Manager. «Ein anderer Redaktor hat sein Interview sogar abgebrochen», heisst es.

Und tatsächlich: als der Rapper um die Ecke kommt, begrüsst er uns mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwetter.

Lil Yachty, was war da los?

Wenn wir nicht wüssten, dass der 20-Jährige auf jegliche Drogen verzichtet, wären wir wahrscheinlich nicht immer noch sprachlos.

Total verpeilt steht er uns (immerhin spannend – wenn auch kurz) Rede und Antwort und verabschiedet sich so schnell wieder, wie er auftgetaucht ist.

Und das ist noch nicht einmal alles: Eine Minute später sehen wir Lil Yachty auf der Bühne bei Rae Sremmurd abgehen, als hätte es das mentale Standby nie gegeben.

Ehm. What?!