Wagyu-Beef – butterzart und superteuer

Selbst ein Blick in die Auslagen der Grossverteiler zeigt es: wer sich an diesen Festtagen ein ganz Besonders Stück Fleisch gönnen will, greift zu Wagyu-Beef. Das teuerste Rindfleisch der Welt.

Rohes Wagyu-Rindfleisch.
Bildlegende: Wagyu-Fleisch ist butterzart aber sündhaft teuer. Colourbox

Butterzart soll das durch und durch mit Fett durchzogene Stück vom Tajima-Rind sein. Anders als bei anderen Rindern ist das Fett im Fleisch der Wagyu-Rinder nicht punktuell, sondern gleichmäßig im Muskelfleisch verteilt. Wagyu-Fleisch hat im Vergleich zu anderen Rinderrassen einen bis zu 50 Prozent höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren.

Der Export von Wagyu-Fleisch aus Japan war lange Zeit verboten und ist erst seit kurzem erlaubt. Das knappe Angebot und die aufwändige Haltung der Rinder macht das Fleisch teuer. Das Kilogramm Wagyu-Entrecôte bester Qualität kostet gut gerne 290 Franken.

Doch was unterscheidet das Wagyu-Beef vom ganz gewöhnlichen Schweizer Entrecôte? Und worauf sollte man beim Fleisch-Einkauf achten, wenn es statt des sehr kostspieligen und immer butterzarten Wagyu dann doch eher ein Entrecôte oder Filet vom Schweizer Rind sein soll? Auch dieses soll ja möglichst zart auf den Teller kommen.

Moderation: Adi Küpfer, Redaktion: Maja Brunner