100 Jahre Marienerscheinung in Fatima

Papst Franziskus fliegt am Freitag nach Portugal, um in Fatima einstige Hirtenkinder heilig zu sprechen. Ihnen soll vor 100 Jahren Maria erschienen sein. Die Verehrung der Maria von Fatima ist auch in der Schweiz gross.

Fatima-Statue inmitten einer Menschenmenge, die Kerzen halten.
Bildlegende: «Fatima» – die Maria von Portugal – wird auch in der Schweiz verehrt. Keystone

Vor allem Zuwanderer aus Portugal verehren «ihre» Maria. «Portugal besteht aus den drei F: Fatima, Fussball und Fado», sagt ein portugiesischer Pfarrer im Wallis. Mit Georges Inglin aus Luzern ist ein Schweizer Vizepräsident des Internationalen Fatima-Weltapostolats. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Botschaft von Fatima in der Deutsch-Schweiz bekannt zu machen. Er erhofft sich von der Heiligsprechung neue Impulse.

Weiteres Thema: Mit dem Schild der Künstlerin Ursula Beiler heisst aktuell das jüdische Museum Hohenems in Vorarlberg seine Gäste willkommen: «Grüss Göttin!» Die Kunstinstallation stand an einer österreichischen Autobahn und löste Vandalismus aus. Auch die römisch-katholische Kirche opponierte dagegen. – Von einer Weiblichkeit Gottes zu reden, ist also immer noch provokativ. Dabei sind weibliche Gottesbilder schon in der Bibel überliefert. Das und noch viel mehr erfährt, wer in Hohenems die Ausstellung «Die weibliche Seite Gottes» besucht.

Redaktion: Antonia Moser