Fürs Leben geprägt – schreiben über die eigene Mutter

Sie werden beliebt, verehrt und bewundert. Sie werden gefürchtet, gemieden, gehasst. Ganz egal, wie wir zu ihnen stehen. Unsere Mütter bewegen uns ein Leben lang. Kunststück, sind sie Thema in der Literatur. Wie in Bettina Spoerris «Herzvirus» oder in Maarten t Harts «Magdalena».

Beiträge

  • «Herzvirus» (Coverausschnitt)

    «Herzvirus»

    Bettina Spoerris Mutter ist eine starke aber zerbrechliche Frau. Sie erzieht ihre drei Kinder alleine zu einer Zeit, in der das noch nicht üblich war. Sie liebt Bücher, Filme und Platten und gibt diese Leidenschaft an ihre Tochter weiter. Doch sie erkrankt an einer bipolaren Störung.

    Ihre jüngste Tochter hat nun ihre Geschichte aufgeschrieben.

    Buchhinweis: Bettina Spoerri. Herzvirus. Braumüller, 2016.

    Michael Luisier

  • Die Autorin Bettina Spoerri (Bild: Matthias von Gunten)

    Bettina Spoerri im Gespräch

    Dreissig Jahre hat Bettina Spoerri an ihrem Roman gearbeitet. Nicht am Stück, aber immer mal wieder. Was hat sie dabei gelernt? Über sich, über die Mutter und über die Sprache? Sie erzählt es im Gespräch mit Michael Luisier.

    Michael Luisier

  • Der Autor Maarten ´t Hart (Bild: Sven Paustian)

    «Magdalena»

    Ganz anders als Bettina Spoerris Mutter ist die des holländischen Erfolgsautors Maarten t Hart. Magdalena ist ultrareligiös, unnahbar und extrem eifersüchtig. Trotzdem zeichnet ihr Sohn ein liebevolles Porträt. Vor allem aber erzählt er die Geschichte einer geistigen Loslösung.

    Buchhinweis: Maarten t Hart. Magdalena. Pipier, 2016.

    Michael Luisier

Redaktion: Michael Luisier