Russlands Pferde – Steppenreiter und Ackergäule (1/5)

  • Sonntag, 28. Mai 2017, 16:23 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 28. Mai 2017, 16:23 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 3. Juni 2017, 12:06 Uhr, SRF 1
Video «Russlands Pferde – Steppenreiter und Ackergäule (1/5)» abspielen
Video noch 1 Tag verfügbar Video noch 28 Tage verfügbar Video noch 1 Stunde verfügbar Video noch 683 Stunden verfügbar Video nicht mehr verfügbar

Das russische Riesenreich hätte ohne Pferde niemals entstehen können. In dieser fünfteiliegen Reihe bereisen wir die atemberaubend schönen und extrem vielfältigen Landschaften Russlands und treffen dabei auf Menschen und Pferde aus den unterschiedlichsten Völkern.

In der ersten Folge wirft ein Filmteam einen Blick in archaische Pferde-Mensch-Beziehungen, bei denen Sentimentalität im Umgang mit dem Tier nur wenig Platz hat.

Seit vielen tausend Jahren züchten die Völker der asiatischen Steppen schnelle und ausdauernde Pferde. Skythen, Mongolen oder Turkvölker - sie alle benötigten zähe Reittiere. Um zu jagen, Vieh zu hüten und Kriege zu führen, die sie halb Europa überrennen liessen. In der russischen Republik Tuwa, an der Grenze zur Mongolei, sind Pferde bis heute unerlässlicher Bestandteil des kulturellen Selbstverständnisses. Viele Tuwiner sehen sich immer noch als furchtlose Steppenreiter und messen sich mit anderen an Pferderennen. 3000 Kilometer weiter westlich, am Fusse des Ural, liegt die Republik Baschkortostan, eine der fruchtbarsten Regionen innerhalb der russischen Föderation. Trotz des natürlichen Reichtums lebt die Bevölkerung oft unter einfachsten Bedingungen. Hier sind die Pferde genügsame Arbeits- und Nutztiere: Ackergäule, aber auch Fleisch- und Milchlieferanten.