Tierisch wohnen – Die Lage (2/3)

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Die Behausung soll Tieren Zuflucht, Wetterschutz und ein sicheres Zuhause für den Nachwuchs bieten: Viele schaffen sich ihr eigenes «Heim». Die zweite Folge zeigt, dass dabei die richtige Lage eine wichtige Rolle spielt.

Ein gutes Beispiel dafür sind die Biber; sie errichten ihr Zuhause an fliessenden Gewässern und stauen mit gefällten Bäumen, Ästen, Schlamm und Steinen das Wasser. Sie sind nicht nur geschickte Baumeister, sondern auch wahre Landschaftsarchitekten - während andere Tiere darauf angewiesen sind, eine praktisch fertige Behausung zu finden.

Die Weibchen des Kappensägers, einer Entenart, suchen sich Bäume mit einem inneren Hohlraum, der sich in sicherer Höhe über dem Erdboden befindet - 20 Meter oder mehr. Das Nest wird mit Daunen ausgepolstert, die sich das Weibchen aus der eigenen Brust rupft.

In Arizonas Chiricahua Mountains leben Schwarzkinn-Kolibris - aber auch ihre Feinde, die Blauhäher. Um diesen Räubern zu entgehen, nisten die Kolibris in unmittelbarer Nachbarschaft von Habichthorsten. Für die grossen Habichte kommen die Kolibris als Beute nicht in Frage, denn sie zu jagen würde mehr Energie kosten, als die winzigen Vögel als Futter liefern würden. Wenn die Kolibris neben den Habichten nisten, nutzen sie also instinktiv deren Schutz - nach dem Motto: «Der Feind meines Feindes ist mein Freund».

Die Serie «Tierisch Wohnen» wurde mit grossem Aufwand in vielen Regionen rund um die Welt gedreht und zeigt die bemerkenswerten Fähigkeiten von Tieren in Bezug auf ihre Behausungen.