Neue Syrien-Friedensgespräche in Genf

  • Donnerstag, 23. Februar 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 23. Februar 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 23. Februar 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Staffan de Mistura, UNO-Gesandter für Syrien an der 4. Friedenskonferenz für Syrien in Genf.

    Neue Syrien-Friedensgespräche in Genf

    Fast ein Jahr lang ging der Krieg in Syrien mit seinen vielen Opfern weiter, ohne dass über eine Lösung des Konfliktes verhandelt wurde. Am Donnerstag begann in Genf unter der Leitung der UNO ein neuer Anlauf. Der Abgang von Diktator Assad ist erstmals so gut wie kein Thema mehr.

    Fredy Gsteiger

  • Bild der Zerstörung in Aleppo. Wie geht es in Syrien weiter?

    Schlechte Ausgangslage für die syrische Opposition

    In Genf nimmt die UNO einen neuen Anlauf für syrische Friedensgespräche. Die Verhandlungsstärke ist allerdings sehr ungleich verteilt. Nachdem die Regierungs-Truppen Aleppo zurückerobert haben, ist das Regime gestärkt. Die Opposition hingegen ist geschwächt und zerstritten.

    Ist das Assad-Regime in seiner momentanen Stärke überhaupt bereit zu echten Verhandlungen?

    Inga Rogg

  • Empfangsstelle des Flüchtlingslagers Kakuma im Norden Kenias.

    Der Traum von einem Leben ausserhalb des Flüchtlingslagers

    Am Horn von Afrika sind gemäss UNO 12 Millionen Menschen vom Hunger bedroht. Besonders stark betroffen sind die Menschen in Somalia und im Südsudan. Viele begeben sich auf die Flucht und landen im Norden Kenias.

    Zum Beispiel im zweitgrössten Flüchtlingslager des Landes, Kakuma, knapp 100 Kilometer von der süd-sudanesischen Grenze entfernt.

    Patrik Wülser

  • Das Symbol von Green Cross. Archivbild

    Steht Green Cross vor dem Aus?

    Bei der Umweltorganisation Green Cross ist Feuer im Dach. Das Aushängeschild Michael Gorbatschow ist per sofort aus dem Vorstand zurückgetreten. In den nächsten Tagen wird entschieden, ob und wie es mit der Umweltorganisation weitergehen soll.

    Nun äussert sich erstmals der Gründer von Green Cross - der ehemalige Landesring-Nationalrat Roland Wiederkehr zum aktuellen Streit.

    Iwan Santoro

  • In Rom sucht eine Klinik Gynäkologen, die sich verpflichten, Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen. Symbolbild.

    Italien: Abtreibungswillige Ärzte gesucht

    In Italien gibt es zwar die rechtliche Anerkennung für gleichgeschlechtliche Paare. Aber es gibt auch viele Bürgermeister, die diese nicht eintragen wollen. Italien kennt die Fristenlösung. Aber viele Ärzte weigern sich, Abtreibungen vorzunehmen wollen.

    Eine Klinik in Rom sucht Gynäkologen, die sich verpflichten, abzutreiben. In Italien löst das eine Debatte auslöst.

    Franco Battel

  • Robert Kagan, ist ein US-amerikanischer Autor, Redner und Politikberater, der unter anderem für die US-Regierung arbeitet. Er zählt zu den bekanntesten Neokonservativen in den USA.

    «Die Republikaner brauchen Trump mehr als er sie.»

    Donald Trump sei die grösste Gefahr für die US-Demokratie seit dem Bürgerkrieg. Das sagt nicht etwa ein liberalen Gegner, sondern einer der führenden Köpfe der Neo-Konservativen. Robert Kagan hat in der Reagan-Ära den Aussenminister George Shultz beraten, später John McCain und Mitt Romney.

    Letztes Jahr ist er aus der Republikanischen Partei ausgetreten.

    Matthias Kündig

  • Bakir Izetbegovic, Anführer der muslimischen Bosniaken.

    Spiel mit dem Feuer in Bosnien

    Bosnien-Herzegovina rollt die Völkermord-Klage gegen das Nachbarland Serbien noch einmal auf. Der bosnische Rechtsvertreter hat den Antrag zur Revision beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag offiziell eingereicht.

    Der Schritt ist höchst umstritten, er hat unter den drei Bevölkerungsgruppen Bosniens heftigen Streit ausgelöst.

    Christoph Wüthrich

  • Der Pfarrer Ernst Sieber bei der Pfuusbus-Eröffnung im Jahr 2012. Ernst Sieber wird am 24. Februar 90 Jahre alt.

    Pfarrer Ernst Sieber wird 90

    Pfarrer Ernst Sieber, der Schweizer Obdachlosenpfarrer ist ein Synonym für bedingungslose und unbürokratische Hilfe. Seit über 60 Jahren setzt er sich unermüdlich für die Menschen am Rande der Gesellschaft ein. Er kümmerte sich in all den Jahren um Drogenabhängige, Obdachlose, Aidskranke.

    Er verhalf in kalten Zürcher Nächten jedem zu einem Bett, der eins wollte.

    Fanny Kerstein

Moderation: Nicoletta Cimmino, Redaktion: Marcel Jegge