Angela Merkel: «Wir schaffen das»

  • Donnerstag, 28. Juli 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 28. Juli 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 28. Juli 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Wer seine Prinzipien verrate, so Bundeskanzlerin Merkels Überzeugung, der helfe den Terroristen, ihre Ziele zu erreichen.

    Angela Merkel: «Wir schaffen das»

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Ferien unterbrochen, um sich zu den Anschlägen der letzten Tage und die Verantwortung der deutschen Regierung zu äussern. Sie hat einen Neun-Punkte-Plan für mehr Sicherheit in Deutschland präsentiert.

    Urs Bruderer

  • «Donald Trumps Karriere ist geprägt von Konkursen und Klagen von Kunden, Aktionären und Zulieferern, die sich betrogen fühlen. Und er will das Land wie seine Firma führen? Dann helfe uns Gott!», sagt der parteilose Michael Bloomberg, ehemaliger Bürgermeister von New York, am Parteitag der US-Demokraten.

    Hillary Clinton – die Wahlkampfstrategie

    Nach der offiziellen Nominierung Hillary Clintons zur Präsidentschaftskandidatin richten die US-Demokraten den Fokus auf den Wahltag im November. Der unberechenbare Donald Trump muss zu schlagen sein. Die Frage ist: Wie?

    Priscilla Imboden

  • Auf dem Transparent im Gebäude des Generalstabs der türkischen Armee in Ankara steht: «Die Armee Hand in Hand mit der Nation».

    Wohin steuert die türkische Armee?

    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in der Türkei zurzeit in weiter Ferne. Präsident Erdogan führt seinen Feldzug weiter – gegen alle, die ihn kritisieren oder kritisieren könnten.

    Richter, Beamte, Medienschaffende und Armeeangehörige hat er entlassen oder festnehmen lassen, unter ihnen fast 2500 Offiziere. Erstmals seit dem Putschversuch ist in Ankara der Hohe Militärische Rat zusammengekommen.

    Reinhard Baumgarten

  • «Erdogan kann sagen: Wenn die NATO nicht will, kann ich mich stärker in Richtung Russland orientieren», sagt der ehemalige NATO-General Klaus Reinhardt im Gespräch.

    «Die geostrategische Lage der Türkei ist nicht zu ersetzen»

    Die türkische Armee ist mit 650'000 Mann die zweitgrösste NATO-Streitmacht.

    Nach Erdogans «Säuberungen» ergibt sich ein Dilemma: Das Land ist strategisch von grosser Bedeutung, Demokratie und Rechtsstaat sind aber Voraussetzung für die Mitgliedschaft beim nordatlantischen Verteidigungsbündnis. Das Gespräch mit dem ehemaligen NATO-General Klaus Reinhardt.

    Roman Fillinger

  • Sämtliche Gefängnisseelsorger der Landeskirchen haben ein entsprechendes Diplom, von den muslimischen Kollegen aber kein einziger – weil sie bis jetzt gar nicht zur Ausbildung zugelassen werden.

    Muslimische Geistliche zu Gefängnis-Seelsorgern machen

    Rund 7000 Gefangene sitzen in Schweizer Gefängnissen, ungefähr jeder Dritte von ihnen ist muslimischen Glaubens.

    In Sachen Seelsorge sind die Muslime gegenüber Christen benachteiligt, denn längst nicht jedes Gefängnis hat muslimische Seelsorger – aus praktischen Gründen, aber teilweise auch aus Furcht vor radikalen Botschaften.

    Max Akermann

  • Alleine für Sika kostete der Rechtsfall gemäss eigenen Angaben im ersten Jahr rund 14 Millonen Franken. Dauert der Streit, wie erwartet, weitere zwei bis drei Jahre, werden sich die Kosten vervielfachen. Dasselbe gilt für die Erbenfamilie und für Saint Gobain.

    Sika-Übernahmestreit verursacht Rekordkosten

    Die Sika AG scheint ein gutes Halbjahresergebnis zu erwarten. Im Hintergrund des Spezialitätenchemie-Unternehmens tobt aber ein Übernahmekampf: Die Familie Burkhard hat die Aktienmehrheit vor anderthalb Jahren an den französische Konzern Saint Gobain verkauft.

    Das Management der Sika AG wehrt sich dagegen – und das kostet viel Geld.

    Susanne Giger

  • «Viele sind nach Deutschland gegangen, sie finden auch dort keine Arbeit. Sie erhalten zwar 300 Euro vom Staat, aber das Geld reicht kaum für das Essen. Also, was soll ich dort? Ich möchte hier Papiere bekommen, ich will nicht ständig das Land wechseln», sagt Strandverkäufer Hasan aus Bangladesh am Strand von Nea Plagia in Chalkidiki.

    Warum Griechenlands Strandverkäufer nicht nordwärts ziehen

    Wer seine Ferien an einem südlichen Strand verbringt, begegnet ihnen sicher: den Strandverkäufern, die Sonnenbrillen und Strandkleider feilbieten. In Griechenland kommen diese Händler vor allem aus Afrika, Bangladesch oder Pakistan.

    Letzten Sommer hätten sie die Möglichkeit gehabt, über die offene Balkanroute nach Zentral-, West- oder Nordeuropa zu gelangen. Warum sind sie geblieben?

    Rodothea Seralidou

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Matthias Kündig