Arbeitslosigkeit - die höchste Quote seit sechs Jahren

  • Dienstag, 9. Februar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 9. Februar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 9. Februar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bei den Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren waren 21'100 ohne Stelle. Die Jugendarbeitslosigkeit erhöhte sich somit um 2,7 Prozent gegenüber Dezember respektive 8,6 Prozent gegenüber Januar 2015.

    Arbeitslosigkeit - die höchste Quote seit sechs Jahren

    Rund 1000 Frauen und Männer verlieren in der Schweiz jeden Monat die Stelle. Im Januar 2016 sind über 12'000 Arbeitslose mehr registriert worden als im Januar vor einem Jahr, als die Nationalbank den Euro-Mindestkurs aufhob. Die Arbeitslosenquote ist seither von 3,5 auf 3,8 Prozent gestiegen.

    Klaus Ammann

  • Die Frankfurter Börse hat einen «schwarzen Montag» erlebt. Diese Börsenhändlerin ist am Dienstag in ihrem Fasnachtskostüm zur Arbeit erschienen. Schwarze Tränen?

    Weltweite Kursstürze auf den Aktienmärkten

    Ob Dow Jones in den USA, SMI in der Schweiz oder der Nikkei in Japan, die ohnehin schon tiefen Börsenkurse fallen immer weiter nach unten.

    Eveline Kobler

  • So freundlich wie in jüngster Zeit klang es zwischen Nato und EU schon lange nicht mehr. Von Zusammenarbeit fast ohne Grenzen ist auf einmal die Rede. EU-Aussenbauftragte Federica Mogherini und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagen, schon jetzt stehe man oft Seite an Seite.

    Die Nato und die EU und der Druck zum Schulterschluss

    Europa verfügt über keine umfassende Sicherheitsstrategie, obwohl seit Jahrzehnten darüber diskutiert wird. Die Nato und die EU arbeiten zwar punktuell gut zusammen. Wenn es um langfristige Kooperationen geht, bleiben die Gräben aber tief.

    Durch die verschärfte Bedrohungslage für Europa wächst nun der Druck, näher zusammenzurücken.

    Fredy Gsteiger

  • Der Fluss Flint in der gleichnamigen Stadt. Zwar hat der US-Kongress schon vor 30 Jahren bleihaltige Wasserrohre verboten, aber noch immer liegen bis zu zehn Millionen solcher Rohre im Boden. Es wird bis zu 50 Milliarden Dollar kosten, diese zu ersetzen.

    Giftiges Wasser - Folge vernachlässigtet Infrastruktur in den USA

    Der Trinkwasser-Skandal in der Stadt Flint im US-Bundesstaat Michigan, ist kein Einzelfall. Auch in anderen Städten und Siedlungen der USA ist das Wasser mit Blei oder anderen Schadstoffen verseucht.

    Beat Soltermann

  • «Ich bin überzeugt, dass wir mehr denn je gefordert sind, gesellschaftliche Kompetenzen zu stärken», sagt die neue Präsidentin der nationalen Ethikkommission, Andrea Büchler.

    Die Arbeit der nationalen Ethikkommission

    Wie weit darf man ins menschliche Genom eingreifen? Warum haben die britischen Behörden Forschung an genmanipulierten Embryos erlaubt, die in der Schweiz verboten ist? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Nationale Ethikkommission für Humanmedizin.

    Deren neue Präsidentin ist Andrea Büchler, Professorin für Privatrecht an der Universität Zürich. Das Gespräch.

    Roman Fillinger

  • Das Reichhold-Areal als Beispiel für die Risiken und das Potential von Industriebrachen.

    Industriebrachen als begehrte Objekte

    In vielen Städten sind ehemalige Industriegebiete längst zu attraktiven Wohn- und Geschäftslagen geworden. Aber auch ausserhalb der Stadtzentren wird der Baugrund knapper und brachliegendes Industriegebiet attraktiver.

    Allerdings ist die Umnutzung oft nicht einfach, vor allem wegen Altlasten im Boden. Augenschein auf dem Reichhold-Areal in der Nähe von Brugg im Kanton Aargau.

    Monika Zumbrunn

  • Wenn die 93-jährige Sarah Cohen spricht, tut sie das immer in der Vergangenheitsform, als ob die Gegenwart nicht mehr zählte und die Zukunft nichts mehr für ihre Gemeinschaft bereit halten würde. Wahrscheinlich hat sie Recht, denn sechs der sieben verbleibenden Juden und Jüdinnen in der historischen Altstadt von Kochi sind über 70 Jahre alt.

    Die Tage der jüdischen Gemeinde im indischen Kochi sind gezählt

    In der Stadt Kochi im südlichen Kerala suchten einst Juden und Jüdinnen aus der ganzen Welt Zuflucht – und ein gutes Geschäft. Doch mit der Gründung des Staates Israel wanderten viele aus. Heute lebt nur noch eine Handvoll Alte im jüdischen Stadtteil von Kochi. Ein Besuch.

    Karin Wenger

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Markus Hofmann