Debalzewe ist definitiv in prorussischer Hand

  • Mittwoch, 18. Februar 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 18. Februar 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 18. Februar 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sagte: «Unsere Truppen sind mit Panzern, Schützenpanzern, selbstfahrenden Artilleriegeschützen und Transportern aus Debalzewe herausgekommen.»

    Debalzewe ist definitiv in prorussischer Hand

    80 Prozent der Soldaten der ukrainischen Armee seien aus der Stadt Debalzewe abgezogen, sagte Präsident Poroschenko am Fernsehen. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg reagiert harsch: «Ich fordere Russland auf, seine Kräfte aus der Ostukraine zurückziehen.»

    Christoph Wüthrich

  • «On ne règle rien», sagt Bundesrat Alain Berset, «wir regeln  nichts. Wir schlagen eine möglichst föderale Lösung vor und überlassen alles den Kantonen».

    Kantone entscheiden wieder über die Ärzte-Zulassungen

    Die Kantone sollen die medizinische Versorgung ausserhalb der Spitäler wieder selber steuern. Der Bund zieht sich von dieser Aufgabe ganz zurück. Diese gesetzliche Änderung soll den bis Mitte 2016 befristeten Zulassungsstopp für Spezialärzte ablösen.

    Max Akermann

  • Eine der wesentlichsten Herausforderungen für Tourismus und Unternehmen ist die Frankenstärke. Dessen ist sich Bundesrat Johann Schneider-Ammann bewusst.

    375 Millionen Franken für die Wirtschaft

    Trotz Krise in Europa ging und geht es der Schweizer Wirtschaft gut. Zurzeit fürchten aber viele Firmen die Auswirkungen politischer Entscheide, wie etwa die Umsetzung der Zuwanderungsinitiative.

    Der Bundesrat will deshalb mit gezielter Standortförderung für Unternehmen und Tourismus gute Bedingungen erhalten helfen.

    Géraldine Eicher

  • Frauen im Militär - ein Thema, das schon immer polarisiert hat.

    Wehrpflicht für Frauen - im Rahmen der Gleichstellung?

    Der Präsident der Schweizerischen Offiziersgesellschaft sorgt für Aufsehen: Er schlägt vor, künftig auch Frauen für den Wehrdienst zu verpflichten. «Wer nicht einsieht, dass Frauen auch der Armee einen Mehrwert bringen können, lebt auf dem Mars», sagt er.

    Wie sehen das die grüne Politikerin und VPOD-Präsidentin Katharina Prelicz-Huber und die ehemalige Tages-Anzeiger-Chefin und ehemalige Armee-Angehörige Esther Girsberger?

    Peter Voegeli

  • US-Präsident Barack Obama im Oval Office des Weissen Hauses. Er hat zur Konferenz gegen den Terror geladen.

    Barack Obamas Gipfel gegen den Terrorismus

    20'000 Islamisten kämpfen für die Organisation «Islamischer Staat» in Syrien und Irak; 3400 von ihnen kommen aus der westlichen Welt. Wie diese Bewegung gestoppt werden kann, ist Thema an einem mehrtägigen Anti-Terror-Gipfel in Washington. Auch Aussenminister Didier Burkhalter nimmt daran teil.

    Beat Soltermann

  • Wo immer die Ruggie-Prinzipien angewendet würden, komme es zu weniger Menschenrechtsverletzungen, als es sonst der Fall wäre, sagt John Ruggie. Bild: Textilarbeiterin in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesh.

    «Ruggie Principles» - Menschenrechte für alle

    Wie können Firmen dazu gebracht werden, Menschenrechte zu respektieren? Antworten geben die sogenannten «Ruggie Principles», die der Uno-Menschenrechtsrat vor gut drei Jahren verabschiedet hat. Diese Leitprinzipien tragen den Namen und die Handschrift von Harvard-Professor John Ruggie.

    Anna Lemmenmeier

  • Der Bund will guten Ackerböden künftig zwar konsequenter schützen. Aber die zweite Raumplanungsrevision sieht Humustransporte ausdrücklich als einen Teil der Lösung.

    Guter Ackerboden wird zur Mangelware

    Wenn in ehemaligem Landwirtschaftsland neu gebaut wird, lassen inzwischen viele Kantone die wertvollen Böden abtransportieren, um damit an anderer Stelle den Landwirtschaftsboden gezielt aufzuwerten. Diese Massnahme hat allerdings ihre Tücken. Ein Augenschein im Luzerner Hinterland.

    Christian von Burg

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Tobias Gasser