Deutschland blockiert Griechenland

  • Donnerstag, 19. Februar 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 19. Februar 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 19. Februar 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Ratlos: der griechische Finanzminister Yanis Veroufakis und sein Premier Alexis Tsipras.

    Deutschland blockiert Griechenland

    «Tag für Tag, Stunde um Stunde kommen wir uns näher», sagt der griechische Finanzminister Varoufakis. Das Gesuch Griechenlands, das EU-Hilfsprogramm um ein halbes Jahr zu verlängern, ist in Brüssel mehrheitlich positiv aufgenommen worden.

    Das deutsche Finanzministerium legte allerdings ein Veto ein. Was nun?

    Anna Lemmenmeier, Sebastian Ramspeck und Corinna Jessen

  • «So kann es nicht weitergehen. Europa muss Eingeständnisse machen», sagt zum Beispiel ein pensionierter Finanzbeamter in der portugiesischen Provinz.

    Portugals Blick nach Griechenland

    Portugal hat sich nach der Eurokrise einigermassen aufgerappelt. Doch die Bevölkerung bezahlt einen hohen Preis dafür. Interessiert verfolgt die Bevölkerung, wie die EU mit Griechenland verfährt. Auch in Castelo Branco, einer Kleinstadt im Landesinneren.

    Tilo Wagner

  • Unternehmensleitung und Gewerkschaft haben fünf bis sechs Stunden lang verhandelt. Der Streik geht weiter.

    Streik gegen Lohnkürzungen im Tessin

    Die Firma Exten in Mendriso kürzt die Löhne ihrer Angestellten um 16 Prozent, jene der bei ihr angestellten Grenzgängerinnen und Grenzgänger gar um 26 Prozent. Begründung: der zu starke Franken. Die Angestellten streiken nun.

    Alexander Grass

  • «Die IV versichert eben nicht den Rücken, sondern das Einkommen», sagt Rolf Camenzind vom Bundesamt für Sozialversicherungen.

    IV-Rente für Leute mit hohem Einkommen?

    Darf man arbeiten, dabei gut verdienen und gleichzeitig eine IV-Rente beziehen? Eine Recherche des «Tages-Anzeigers» ergab, dass dies ausgerechnet bei der Sozialvorsteherin der Gemeinde Opfikon der Fall ist. Aber sie ist nicht die einzige.

    Gaudenz Wacker

  • «Ein Nigerianer ist wie ein Leprakranker. Der muss auch mit seiner fauligen Hand essen», sagt ein geflüchteter Lehrer in der Reportage.

    Misswirtschaft und Terror in Nigeria

    Anschläge, Überfälle und Entführungen gehören mittlerweile zum Alltag der grössten Volkswirtschaft in Afrika. Kürzlich verschob das Land die Präsidentschafts-Wahlen um sechs Wochen. Die Misere alleine als Werk der islamistischen Miliz Boko Haram darzustellen, greift aber zu kurz.

    Die Wurzeln des Übels reichen wesentlich tiefer. Die Reportage.

    Patrik Wülser

  • Sieben Särge mit gefallenen ukrainischen Soldatenvor einer Leichenhalle in Artemivsk.

    Schwindende Friedenshoffnungen in der Ukraine

    Die prorussischen Separatisten scheinen ihre Angriffe ungeachtet des erneuerten Waffenstillstandsabkommens fortzusetzen, auch auf die Hafenstadt Mariupol.

    Der Kiewer Politologe Walodimyr Fesenko fordert, dass die Kriegshandlungen gestoppt und die offenen Punkte im Minsker Waffenstillstandsabkommen weiter verhandelt werden.

    Brigitte Zingg

  • Pulverkaffee und Nespresso-Kapseln machen immer noch den grössten Anteil des Nestlé-Gesamtumsatzes aus.

    Kaffegeschäft mit reduziertem Genuss

    Nestlé hat schon bessere Tage gesehen. Der grösste Nahrungsmittelkonzern der Welt mit Sitz in Vevey hat seine eigenen Geschäftsziele nicht erreicht. Dieses Jahr dürfte es noch schwieriger werden, denn der Kaffeekapsel-Pionier bekommt immer mehr Konkurrenz.

    Maren Peters