Erschütterung in Nizza

  • Freitag, 15. Juli 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 15. Juli 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 15. Juli 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Trauer und Entsetzen in Nizza. Vielerorts werden Blumen niedergelegt im Gedenken an die Getöteten.

    Erschütterung in Nizza

    Mit einem Grosseinsatz durchforstet die französische Polizei das Umfeld des Mannes, der auf der Promenade von Nizza mindestens 84 Personen getötet hat. Es ist der dritte grössere Anschlag in Frankreich innert kurzer Zeit.

    Präsident Hollande und Premier-Minister Valls sind am Ort des Geschehens eingetroffen.

    Charles Liebherr

  • Dieser Lastwagen wurde zur tödlichen Waffe, als er absichtlich und mit grosser Geschwindigkeit in Menschen raste, die in Nizza das Feuerwerk zum 14. Juli anschauten. Im Internet ruft der IS in letzter Zeit vermehrt dazu auf, Anschläge auf Menschenansammlungen mit Geländewagen, Bussen und LKWs zu verüben.

    IS ruft zu Anschlägen mit Fahrzeugen auf

    Ein Lastwagen wurde in Nizza zur Waffe. Nicht überrascht davon sind die Spezialisten des Zentrums zur Erforschung des gewalttätigen Extremismus an der Georgetown Universität in Washington.

    Seit Wochen stellen sie fest, dass die Terrormiliz IS spezifisch zu Anschlägen mit Geländewagen, Bussen und LKWs aufruft.

    Fredy Gsteiger

  • Carlo Strenger, schweizerisch-israelischer Professor für Psychologie und Philosophie, praktizierender Existenzialpsychoanalytiker und Publizist.

    «Noch lassen sich die Franzosen nicht einschüchtern»

    Nizza ist die jüngste Attacke gegen die französische Gesellschaft. Sie steht in einer Reihe mit den Anschlägen gegen die Satirezeitschrift Charlie Hebdo und auf das Konzerthaus Bataclan in Paris, am 13. November des letzten Jahres.

    Gespräch mit Carlo Strenger, er ist Psychoanalytiker, Experte für Terrorforschung und Publizist.

    Nicoletta Cimmino

  • Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat den 26-järigen Mann am Freitag zu einer bedingten Haftstrafe von 18 Monaten verurteilt.

    18 Monate bedingt für Jihad-Reisenden

    Von Winterthur aus wollte der junge Mann nach Syrien in den heiligen Krieg ziehen. Seine Reise endete am Zürcher Flughafen. Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat ihn schuldig gesprochen.

    Alexander Grass

  • Syrische Flüchtlinge warten an der jordanischen Grenze.

    Kaum Arbeitsbewilligung für syrische Flüchtlinge

    Jordanien soll syrischen Flüchtlingen, als Gegenleistung für 1, 7 Milliarden Dollar, den offiziellen Zugang zum jordanischen Arbeitsmarkt ermöglichen. Die aktuellen Zahlen aber zeigen, dass die Erwartungen bei weitem nicht erfüllt werden.

    Was ist der Grund? Hannah Patchett, Journalistin in der jordanischen Hauptstadt Amman hat dazu recherchiert.

    Matthias Kündig

  • Lehrstellen-Coach Daniel Heitz paukt Benimm-Regeln für den Berufsalltag.

    Persönlichkeitstraining für Lehrstellensuchende

    Wer jetzt noch keine Lehrstelle hat, muss sich sputen. Die Ausbildungen beginnen Anfang August. Doch viele Jugendliche fallen bei der Ausmarchung um ihren Lieblingsberuf immer wieder durch. In solchen Fällen kann ein Lehrstellencoach sehr hilfreich sein.

    Michael Sahli

  • Der Waadtländer Gesundheitsdirektor Pierre-Yves Maillard sieht bei den Schweizer Gesundheitskosten Sparpotential.

    «Günstigere Prämien wären möglich»

    Die Krankenkassenprämien werden mit Sicherheit für viele Leute auch diesen Herbst wieder teurer werden. Das muss so nicht sein, sagt der Waadtländer Gesundheitsdirektor Pierre-Yves Maillard. Er will die Waadt zum politischen Labor der Schweiz entwickeln, wo man die Gesundheitskosten senken kann.

    Weshalb machen es nicht alle Kantone so?

    Sascha Buchbinder

Moderation: Nicoletta Cimmino, Redaktion: Matthias Kündig