Grossbritannien auf dem Weg zum Designer-Baby?

  • Montag, 1. Februar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 1. Februar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 1. Februar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Grossbritannien kippt ein Tabu und erlaubt Genversuche an Embryonen. Symbolbild.

    Grossbritannien auf dem Weg zum Designer-Baby?

    Britische Forscherinnen und Forscher dürfen künftig die DNA menschlicher Embryonen gezielt verändern. Erlaubt sind Versuche in der ersten Woche nach einer Befruchtung. Es handelt sich um eine der ersten Bewilligungen weltweit. Die Entscheidung verändert die Forschung.

    Daniel Theis

  • Die Credit Suisse will künftig mehr Details zum Betrieb ihrer Dark Pools offenlegen und die Vorgaben für die Abwicklung von Aufträgen überarbeiten.

    Dark Pools - Geld verdienen im Dunkeln

    Anders als an offiziellen Börsen gibt es auf bankinternen Handelsplattformen, sogenannten Dark Pools, nur beschränkt Transparenz. Die US-Behörden hatten die Dark Pools der Schweizer Grossbank Credit Suisse im Visier.

    Rund 80 Millionen Dollar Busse bezahlt die CS, dafür verzichten die USA nun auf eine Anklage.

    Klaus Ammann und Jens Korte

  • Wer in Iowa schlecht abschneidet, hat es im weiteren Wahlkampf schwer. Das wissen auch die Kandidaten. Sie haben in den letzten Monaten viel Zeit in Iowa verbracht, der Republikaner Ted Cruz etwa hat alle 99 Gemeinden Iowas besucht. Bild: Ted Cruz. Er hat gute Chancen, bei den Vorwahlen in Iowa einen Spitzenplatz zu belegen.

    Vorwahlen in Iowa sind auch ein einträgliches Geschäft

    Der US-Bundesstaat Iowa steht für Mais, Eier und Schweinezucht - und für den Startschuss im US-Präsidentschaftswahlkampf. Alle vier Jahre sagen die Wahlberechtigten in Iowa als erste im Land, wen sie sich künftig im Weissen Haus wünschen.

    Mit den Vorwahlen verdient der Staat im Mittleren Westen längst viel Geld.

    Beat Soltermann

  • Europol weist darauf hin, dass zahlreiche Leute, die als Schlepper tätig sind, ihr Geld vorher mit Menschenhandel Geld verdient haben. Bild: Flüchtlinge, gestrandet auf einer unbewohnten, griechischen Insel.

    Spurlos verschwundene Flüchtlingskinder

    In Europa sind in den letzten zwei Jahren mehrere tausend Flüchtlingskinder verschwunden; Kinder, die ohne Eltern unterwegs waren, bei Grenzübertritten oder in Flüchtlingszentren registriert wurden - und danach verschwanden. Das berichtet die Polizeibehörde Europol.

    Christoph Wüthrich

  • Der Wirtschaftsprofessor ist nicht allein mit seinem Ruf nach Veränderung, auch andere Moskauer Experten fordern eine politische und wirtschaftliche Öffnung. Die Frage ist, ob sie im Kreml gehört werden. Bisher gibt es keine Anzeichen dafür. Bild: Güterkräne im Nebel, im Hafen von Krasnojarsk.

    Mehr Freiheit könnte Russland aus der Krise führen

    Die miserable Wirtschaftslage Russlands habe ihren Hauptgrund nicht im tiefen Ölpreis, sagt der Moskauer Ökonom Evgeni Gontmacher. Das Land brauche dringend Reformen, mehr Demokratie, eine unabhängige Justiz und echte Freiheit für Unternehmerinnen und Unternehmer.

    David Nauer

  • Auch in den Spitälern steckt die Diskussion um die Streichung unnötiger Leistungen noch in den Kinderschuhen. Was unternimmt der oberste Gesundheitsverantwortliche Berset konkret, damit sich Ärzte künftig beschränken, wie er das fordert? Nicht viel, räumt er ein; das sei nicht in erster Linie Sache der Politik.

    Gesundheit - weniger unnötige Behandlungen

    Mehr als 400 Fachleute haben in Bern über medizinische Überversorgung diskutiert. Gesundheitsminister Alain Berset hatte die Konferenz anberaumt; er möchte erreichen, dass in der Schweiz weniger unnötige Medikamente verschrieben und weniger überflüssige Behandlungen vorgenommen werden.

    Trotzdem dürfte sich an der aktuellen Situation nicht so schnell etwas ändern.

    Elisabeth Pestalozzi

  • Für jeden verkauften Baum in Deutschland erhält Friedwald-Erfinder Ueli Sauter (Bild) einen Anteil. Hinzu kommen die Einnahmen von seinen Friedwäldern in der Schweiz. Ein Baum als letzte Ruhestätte kostet hierzulande rund 5'000 Franken.

    Steigende Nachfrage nach der letzten Ruhe unter Bäumen

    Den Trend zurück zur Natur gibt es nicht nur im Reich der Lebenden, sondern auch bei Bestattungen. Immer mehr Menschen in der Schweiz wollen, dass ihre Asche in der freien Natur verstreut wird. Das freut den Thurgauer Ueli Sauter. Der 75-Jährige ist der Erfinder des Friedwalds.

    Sascha Zürcher

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Judith Huber