Jugoslawien-Tribunal: Kein Völkermord in Serbien und Kroatien

  • Dienstag, 3. Februar 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 3. Februar 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 3. Februar 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Kroatische Kriegsveteranen warten in Vukovar auf die TV-Informationen zum Entscheid des Jugoslawien-Tribunals in den Haag.

    Jugoslawien-Tribunal: Kein Völkermord in Serbien und Kroatien

    Die Versöhnung zwischen Kroatien und Serbien ist einen Schritt näher gerückt. Die Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag haben entschieden, dass weder Serbien noch Kroatien die Völkermord-Konvention verletzt haben.

    Bericht aus den Haag und ein Gespräch mit Andreas Ernst, Südosteuropamitarbeiter der NZZ am Sonntag.

    Elsbeth Gugger und Peter Voegeli

  • Eine Unterstützerin der griechischen Syriza hält ein Plakat, auf dem steht: «Change Greece. Change Italy. Change Europe»

    Unheilige Allianzen von Europas Populisten

    Das linke Parteienbündnis Syriza hat in Griechenland die Wahl gewonnen - und hat sich auf eine Koalition mit der rechtsnationalistischen Partei Anel eingelassen. Das erregt Konsternation und Unverständnis.

    Was heisst es für Europa, wenn sich linke und rechte Populisten verbünden? Gespräch mit dem Populismusforscher Anton Pelinka.

    Peter Voegeli

  • Die Kleinbauern fordern konkret, dass ein Teil der Versorgungssicherheitsbeiträge so umverteilt wird, dass Betriebe unter 25 Hektaren Grösse finanziell wieder stärker profitieren.

    Kleinbauern als Verlierer der Agrarpolitik

    Grossbauern bekommen mehr Geld, Kleinbauern weniger. Die Kleinbauernvereinigung beklagt das als Folge der neuen Agrarpolitik. Bis zu 300'000 Franken Direktzahlungen erhalten vereinzelte grosse Bauernbetriebe jedes Jahr.

    Das lasse sich auch vor den Steuerzahlern nicht mehr rechtfertigen, sagen die Kleinbauern.

    Christian von Burg

  • Für die Textilbranche, die mehr als 70 Prozent ihrer Produktion in den Euroraum exportiert, sei die Aufhebung des Euro-Mindestkurses viel zu früh gekommen, klagt der Präsident des Textilverbandes Schweiz.

    Schweizer Textilbranche - kaum Grund zum Feiern

    Die ehemals wichtige Schweizer Textilbranche steht für gerade noch 1,4 Prozent der Schweizer Exporte. Wer überlebt hat, ist extrem spezialisiert; es gibt kaum noch Arbeitsplätze für Unqualifizierte. Vergangenes Jahr ging es allerdings erstmals aufwärts, die Auftragsbücher sind voll.

    Trotzdem herrscht in der Branche Besorgnis.

    Maren Peters

  • Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf.

    Aufregung um eine Aussage der Finanzministerin

    Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hat sich in Singapur nach dem Ja zur Zuwanderungsinitiative zu einer baldigen neuen Abstimmung geäussert. Was steckt dahinter?

    Dominik Meier

  • Kafka in Russland: Eine Mutter von sieben Kindern wird des Landesverrats beschuldigt, weil sie etwas verraten hat, das es offiziell gar nicht gibt.

    Als Landesverräterin in russischer Haft

    Die Verhaftung einer 36-jährigen Frau hat in Russland für Aufregung gesorgt. Die siebenfache Mutter sitzt wegen Landesverrats in Untersuchungshaft. Sie soll mit ukrainischen Diplomaten über russische Soldaten in der Ostukraine gesprochen haben.

    50'000 Russinnen und Russen bitten Präsident Putin nun um Gnade.

    Markus Sambale

  • Die Hoffnung: dass wenigstens für einen nächsten Ebola-Ausbruch ein Impfstoff bereit ist – denn ein solcher kommt bestimmt, sind die Experten überzeugt.

    Ebola: Gefährdete Impftests in Westafrika

    Immer weniger Menschen infizieren sich mit dem gefährlichen Ebola-Virus. In Liberia etwa sollen die Schulen wieder geöffnet werden. In dieser entscheidenden Phase sind in Westafrika erste Tests mit Impfstoffen angelaufen. Die sinkende Zahl neuer Ansteckungen könnte nun eine neue Hürde sein.

    Daniel Theis

  • Ein halbes Dutzend Männer in traditionellen Gewändern auf Pferden feiern den Jahrestag der marokkanischen «Marche Verte» im Jahr 1975.

    Die Westsahara - Tabu-Thema in Marokko

    Marokko versucht um fast jeden Preis, seine Interessen in Sachen besetzter Westsahara durchzubringen; die Briefe eines marokkanischen Uno-Diplomaten zeigen dies. Warum ist das Wüstenterritorium für Marokko so wichtig, warum scheint ein Kompromiss unmöglich?

    Beat Stauffer

Moderation: Peeter Voegeli, Redaktion: Judith Huber