Keine vorzeitige Entlassung für IS-Anhänger

  • Dienstag, 19. Juli 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 19. Juli 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 19. Juli 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Fedpol, das Bundesamt für Polizei, sieht im verurteilten Iraker eine Gefahr für die Schweiz. Bild: Während des Prozesses in Februar war der Eingang zum Bundesstrafgericht in Bellinzona von bewaffneten Polizeikräften bewacht.

    Keine vorzeitige Entlassung für IS-Anhänger

    Anfang Jahr hatte das Bundesstrafgericht in Bellinzona drei Iraker wegen Unterstützung des «Islamischen Staats» verurteilt. Wegen guter Führung sollte einer der drei Häftlinge am Mittwoch eigentlich entlassen werden. Aus Sicherheitsgründen hat die Bundespolizei nun aber interveniert.

    Dominik Meier

  • «Es kommt ihnen gerade recht, sich einzuklinken in diesen weltweiten Terror, weil sie damit ihrem eigenen Tun eine höhere Bedeutung verleihen», sagt der Kriminologe Christian Pfeiffer im Echo-Gespräch.

    Wenn psychisch Kranke sich in den Terror einklinken

    Bei den jüngsten Anschlägen in Frankreich und Deutschland fällt auf: Die Täter wollen im Namen Allahs gehandelt haben, hatten aber offenbar keine engen Kontakte zu islamistischen Netzwerken.

    Sind sie Terroristen oder Amokläufer mit schweren psychischen Problemen? Antworten des Kriminologen Christian Pfeiffer, der bis letztes Jahr das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen in Hannover leitete.

    Samuel Wyss

  • Entscheidung vertagt. Das IOC schliesst russische Sportler vorerst nicht von der Olympiade in Rio aus.

    IOC vertagt Entscheidung zu Russland

    Das Internationale Olympische Komitee IOC hat noch nicht entschieden, ob Russlands Sportler bei Olympia starten dürfen. Aber es traf andere weitreichende Entscheide.

    So will das IOC keine Sportveranstaltungen in Russland organisieren und verbietet Offiziellen des russischen Sportministeriums die Reise an die Spiele in Rio.

    Rachel Murith

  • «Wir brauchen die Türkei, um die Lage im Nahen Osten zu stabiliseren», meint der NATO-Chefplaner.

    Türkei bringt NATO in die Zwickmühle

    Die EU kann die Türkei politisch auf Distanz halten, wenn sie will. Die Militärallianz NATO dagegen muss entscheiden, ob sie das zunehmend autokratisch regierte Land aus dem Bündnis werfen soll. Ein Entscheid, der gravierende militärische und politische Konsequenzen hätte.

    Fredy Gsteiger

  • Die Türkei und die Wiedereinführung der Todesstrafe; Präsident Erdogan spricht von kritischen Vorbereitungen.

    «Wir wollen die Todesstrafe»

    Seit dem Putschversuch am vergangenen Wochenende ist die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei in aller Munde. Anhänger Präsident Erdogans fordern sie in Sprechchören, Erdogan selber signalisiert Zustimmung – mit dem Argument, Gesetze liessen sich auch wieder ändern.

    Er selber hatte die Todesstrafe im Jahr 2004 abgeschafft, weil es eine Bedingung der EU zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen gewesen war.

    Reinhard Baumgarten

  • Frankreichs Innenminister Cazeneuve und Präsident Holland können ihr im Moment nicht entgehen – der Kritik an der Sicherheitspolitik der französischen Regierung.

    «Das eigene Versagen führt Nizza zur Kritik an der Regierung»

    Frankreich will den Ausnahmezustand ein weiteres Mal verlängern.

    Wie steht es um das gesellschaftliche und das politische Klima im Land, wenn Präsident Hollande ausgebuht und Premier Valls anlässlich der Gedenkminute in Nizza als Mörder beschimpft wird? Das Gespräch mit Hélène Miard-Delacroix, Historikerin und Poltikwissenschafterin an der Sorbonne in Paris.

    Samuel Wyss

  • In Spitzenzeiten quälen sich täglich mehr Autos über den Seedamm bei Rapperswil-Jona als durch den Gotthardtunnel.

    «Mobility Pricing» – Ziel klar, Skepsis gross

    Ein neues Tarifsystem des Bundes soll verkehrsgeplagte Achsen vor dem endgültigen Kollaps bewahren: Mit «Mobility Pricing» sollen während der Morgen- und Feierabendstunden weniger Autos auf der Strasse und auch weniger Menschen in den Zügen unterwegs sein.

    Ob der Plan funktioniert, sollen Tests in verschiedenen Regionen der Schweiz zeigen. Zum Beispiel in Rapperswil-Jona.

    Sascha Zürcher

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Judith Huber