Nationalbankpräsident warnt vor Gold-Initiative

  • Freitag, 26. April 2013, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 26. April 2013, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 26. April 2013, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Über 70 Prozent der Goldreserven sollen in der Schweiz lagern.

    Nationalbankpräsident warnt vor Gold-Initiative

    Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Thomas Jordan, hat etwas getan, was er eigentlich nie tut: Er hat sich zur Politik geäusssert. Konkret wehrt er sich gegen die Gold-Initiative der SVP. Diese verlangt, dass die Nationalbank 20 Prozent ihrer Aktiven in Gold hält.

    Barbara Widmer

  • Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Natinalbank SNB, an der 105. Generalversammlung am 26. April 2013.

    SVP-Goldinitiative provoziert Nationalbank

    Die Goldinitiative der SVP lässt Nationalbankpräsident Thomas Jordan um seinen Handlungsspielraum bangen. Muss die Nationalbank künftig 20 Prozent ihres Vermögens in Gold halten, könnte sie den Mindestkurs von 1,20 gegenüber dem Euro wohl nicht mehr halten.

    Barbara Widmer

  • Ein verwundeter syrischer Mann hält seinen verletzten Sohn nach einem Luftangriff auf Saraqeb,Syrien. Die USA befürchten, dass chemische Waffen verwendet wurden.

    Syrien: Wie beweist man einen Chemiewaffen-Einsatz?

    Die USA und andere Staaten befürchten, dass das syrische Regime Chemiewaffen eingesetzt hat. Das besagten Geheimdienstberichte. Stephan Mogl ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Organisation, die im Auftrag der Uno die Verwendung von Chemiewaffen untersuchen soll. Ein Gespräch.

    Roman Fillinger

  • Das Logo der Credit Suisse am ehemaligen Clariden Leu Gebäude in Zürich.

    Aktionärsberater: Gegenwind für Crédit Suisse

    Längst nicht mehr alle Aktionäre folgen blind den Empfehlungen des Unternehmens. Einfluss hat zum Beispiel die amerikanische ISS. Crédit-Suisse-Verwaltungsratspräsident Urs Rohner bekam diesen an der Generalversammlung zu spüren.

    Eveline Kobler

  • Der neue Präsident und Nationalrat Ignazio Cassis, FDP-TI, stellt den neuen Verband curafutura vor, am Freitag, 26. April 2013, in Bern.

    Aderlass bei Santésuisse

    Bund, Kantone, Ärzte, der Krankenkassenverband: Sie alle reden mit im Gesundheitswesen. Künftig gibt es eine laute Stimme mehr. Zwei der grössten Krankenkassen verlassen Santésuisse und gründen einen eigenen zweiten Verband.

    Christine Wanner

  • Der Standort der zukünftigen Nespresso-Fabrik vor dem Schloss Romont am 25. April 2013 Die Produktionsstätte wird in der ersten Hälfte des Jahres 2015 in Betrieb genommen.

    Nespresso spaltet Romont

    Nestlé baut im freiburgischen Romont die dritte Nespressofabrik in der Westschweiz. Die 400 bis 800 angekündigten Arbeitsstellen sind höchst willkommen. Doch zuerst muss das wirtschaftlich schwache Städtchen zahlen. Und zwar viel.

    Patrick Mülhauser

  • Aussenansicht des mit dem sogenannten «Sarkophag» aus Beton versiegelten Reaktors 4 Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine.

    Rentenkürzungen für Tschernobyl-Liquidatoren

    In der Ukraine gedachten heute viele Menschen der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl vor 27 Jahren. Bei den gefährlichen Aufräumarbeiten haben viele Liquidatoren ihre Gesundheit ruiniert. Nun will ihnen die ukrainische Regierug die Entschädigungen kürzen.

    Brigitte Zingg

  • Aktivisten protestieren mit verklebtem Mund gegen das neue Mediengesetz der ungarischen Regierung während einer Demonstration am 11. Januar 2011 in Budapest.

    Ungarns Medien: Arbeiten mit der Schere im Kopf

    Das ungarische Mediengesetz gibt der Regierung zahlreiche Mittel, um gegen unliebsame Publikationen vorzugehen. Wirklich frei berichten in Ungarn nur noch Internet-Medien. Zum Beispiel die Online-Zeitung Atlatszo. Ein Besuch in der Redaktion in Budapest.

    Marc Lehmann

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Marcel Jegge