Russland am Olympia-Abgrund

  • Donnerstag, 21. Juli 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 21. Juli 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 21. Juli 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

68 russische Leichtathletinnen und -athleten dürfen wegen systematischen Dopings nicht an den Olympischen Sommerspielen in Rio teilnehmen. Der Internationale Sportgerichtshof bestätigte die Rechtmässigkeit der Suspendierung durch den Weltverband IAAF.

Weitere Themen:

Der Ausnahmezustand sei «definitiv nicht gegen die Freiheit der Bürger gerichtet», sagt der türkische Präsident. Konkreter ist der türkische Regierungssprecher: Der Ausnahmezustand diene einzig der Verfolgung der Gülen-Bewegung, man werde diese Parallelstruktur im Staat bekämpfen. Was ist damit gemeint? Das Gespräch mit Nikolaus Brauns, Historiker und Journalist in Berlin.

Den grossen Schweizer Pharmafirmen geht es gut. Roche und Novartis erzielen Gewinnmargen, von denen andere Branchen nur träumen können. In der Schweiz gibt es aber auch kleine und mittlere Pharmafirmen. Diese kämpfen mit dem starken Franken. Sie wollen von der Politik anders behandelt werden als die Pharmariesen.

Beiträge

  • Die Bestätigung durch den Internationalen Sportgerichtshof ist eine Steilvorlage für das Internationale Olympische Komitee, die systematisch dopende russische Sportmacht ganz von den Sommerspielen in Rio zu verbannen.

    Russland steht am Olympia-Abgrund

    68 russische Leichtathletinnen und -athleten dürfen wegen systematischen Dopings nicht an den Olympischen Sommerspielen in Rio teilnehmen. Der Internationale Sportgerichtshof bestätigte die Rechtmässigkeit der Suspendierung durch den Weltverband IAAF.

    Rachel Murith

  • Fethullah Gülen, der undurchsichtige Strippenzieher im Hintergrund. Das Gespräch über die Gülen-Bewegung und ihr Einfluss in der Türkei.

    Fethullah Gülen und seine Bewegung

    Der Ausnahmezustand in der Türkei sei «definitiv nicht gegen die Freiheit der Bürger gerichtet», sagt Präsident Erdogan. Konkreter ist der türkische Regierungssprecher: Der Ausnahmezustand diene einzig der Verfolgung der Gülen-Bewegung, man werde diese Parallelstruktur im Staat bekämpfen.

    Was ist damit gemeint? Das Gespräch mit Nikolaus Brauns, Historiker und Journalist in Berlin.

    Samuel Wyss

  • Die Trump-Fanseite von Blogger Wen hat inzwischen über 50‘000 Mitglieder. Wen sagt: «Wenn es um Gewalt zwischen Schwarzen und der Polizei geht, steht Trump immer auf der Seite der Gesetzeshüter. Das ist ganz im Sinne der Chinesen, auch sie mögen Stabilität».

    Donald Trumps Nonchalance kommt in China gut an

    Unabhängig davon, ob man ihn liebt oder hasst: der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump ist ein Phänomen, das weltweit Beachtung findet. Chinesinnen und Chinesen sind von Trumps salopper und unkonventioneller Art geradezu begeistert.

    Martin Aldrovandi

  • Karl-Heinz Grasser und den anderen Beschuldigten drohen bis zu zehn Jahre Haft. Der 47-Jährige war von 2000 bis 2007 österreichischer Finanzminister.

    Karl-Heinz Grasser unter Korruptionsverdacht

    Der ehemalige österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser muss sich wegen Korruptionsverdachts mit 15 weiteren Verdächtigen vor Gericht verantworten. Grasser soll 2006 beim Verkauf von 60'000 Bundeswohnungen einem privaten Investor Tipps gegeben und dafür 9,6 Millionen Euro kassiert haben.

    Joe Schelbert

  • Die Stimmen für Beppe Grillos Bewegung nehmen zu, je weiter man sich vom Römer Stadtzentrum entfernt. «Das war nicht immer so», sagt PD-Mann Piermarini, «hier war einmal ein rotes Quartier, links zu wählen war Teil der DNA von Gregna-Sant‘Andrea.

    Fünf Sterne-Wähler aus der roten Römer Vorstadt

    Am 19. Juni errang Virginia Raggi vom «Movimento Cinque Stelle» die Stimmenmehrheit in allen Römer Aussenquartieren und wurde neue Bürgermeisterin von Rom. In den Aussenquartieren dominierte zuvor die Linke, der «Partito Democratico» von Premier Matteo Renzi.

    Was hat die Leute dazu gebracht, nach den fünf Sternen des Komikers Beppe Grillo zu greifen? Die Reportage.

    Franco Battel

  • Das BAG setzt Medikamentenpreise fest, indem es schaut, was das Präparat in neun anderen Ländern kostet und welchen Nutzen es bringt. Die stetig sinkenden Preise wettmachen könnte Streuli Pharma nur mit mit grösseren Mengen, doch Generika verkaufen sich in der Schweiz schlechter als im Ausland.

    Die Kleinen im Schatten der Pharmariesen

    Den grossen Schweizer Pharmafirmen geht es gut. Roche und Novartis erzielen Gewinnmargen, von denen andere Branchen nur träumen können. In der Schweiz gibt es aber auch kleine und mittlere Pharmafirmen. Diese kämpfen mit dem starken Franken.

    Sie wollen von der Politik anders behandelt werden als die Pharmariesen.

    Klaus Ammann

  • BaZ-Chefredaktor Markus Somm und Weltwoche-Chef Roger Köppel an der Albisgüetli-Tagung der Zürcher SVP, im Januar 2016.

    Rechtsrutsch in der Schweizer Presse?

    Vor genau zehn Jahren verkündete Roger Köppel, die Wochenzeitung «Die Weltwoche» übernehmen zu wollen. Vor rund sechs Jahren wurde Markus Somm Chefredaktor der «Basler Zeitung». Beide positionierten ihre Blätter neu, klar rechts. Haben sie damit eine konservative Wende eingeläutet?

    Rafael von Matt

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Judith Huber