Staatliches Doping in Russland

  • Montag, 18. Juli 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 18. Juli 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 18. Juli 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Im Fokus des WADA-Berichts stehen die Olympischen Winterspiele in Sotschi. Dopingproben russischer Athleten sollen im dortigen Labor ausgetauscht oder manipuliert worden sein, unter anderem sind 15 Medaillengewinner in die Dopingvertuschung involviert.

    Staatliches Doping in Russland

    Russische Sportlerinnen und Sportler haben gedopt - über Jahre hinweg und mit dem Wissen des russischen Sportministeriums. Das zeigt ein Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA. Während Jahren seien in Moskau positive Proben verschwunden, um russische Athleten zu schützen, so die WADA.

    Die Teilnahme russischer Athletinnen und Athleten an den Olympischen Sommerspielen in Rio ist in Frage gestellt.

    Rachel Murith und David Nauer

  • Besorgter US-Aussenminister Kerry und besorgte EU-Aussenbeauftragte Mogherini: Sie fürchten eine Erosion des Rechtsstaats.

    Die EU hebt den Mahnfinger in Richtung Türkei

    Die EU-Aussenminister und US-Aussenminister John Kerry werfen dem türkischen Präsidenten Verstösse gegen die Rechtsstaatlichkeit vor. Tausende staatliche Beamte und Polizisten hat die türkische Regierung entlassen, tausende Soldaten, Richter und Staatsanwälte verhaftet.

    Präsident Erdogan spricht von «Viren» und «Geschwüren», von Säuberung und der Wiedereinführung der Todesstrafe.

    Oliver Washington

  • Die türkische Schriftstellerin fürchtet das Ende der Meinungsvielfalt in ihrem Land.

    «Die Angst geht um und die Polarisierung ist enorm»

    Den türkischen Präsidenten Erdogan scheinen die scharfen Worte der EU-Aussenminister kaum zu beeindrucken: Er stellt tausende wirkliche oder mögliche Gegner von Armee, Justiz und der Polizei kalt.

    Kritische Stimmen, die den Putsch zwar verurteilen, mit Erdogans «Säuberung» aber nicht einverstanden sind, haben es schwer. Das Gespräch mit Dilek Zaptçioglu, Schriftstellerin und freie Journalistin in Istanbul.

    Roman Fillinger

  • Zwischen Salafisten und den Linksextremisten gibt es kaum Überschneidungen – ausser Bernhard Falk. Der 49-Jährige war einst Mitglied der «Antiimperialistischen Zellen» und wurde wegen Sprengstoffanschlägen und vierfachen Mordversuchs zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. In der Haft konvertierte er zum Salafismus und unterhält heute eine Webseite für Islamisten in Haft.

    Die Angst der Deutschen vor dem Terror

    Die Angst vor dem «Islamischen Staat» in Europa wächst, besonders nach dem Attentat von Nizza am 14. Juli. Deutschland hat bisher keinen schweren Anschlag erlebt; gerade deshalb ist die Furcht wohl besonders gross. Erinnerungen an die RAF in den 1970er-Jahren werden wach. Eine Recherche.

    Peter Voegeli

  • Die Idee ist simpel: Anstatt dass ein Kohle- oder Gaskraftwerk die Atmosphäre mit CO2 verschmutzt, pumpt man das Treibhausgas in den Untergrund. Dort wird es in Felsspalten und Poren gespeichert, sozusagen versteinert. Bild: Klimaschützer im Dezember 2015 in Paris.

    CO2 versteinern – technische Lösungen im Klimaschutz?

    Das Klimaabkommen von Paris im Dezember 2015 hat Hoffnung geweckt. Trotzdem steigen die Temmperaturen weiter an, in der Atmosphäre sammelt sich Treibhausgas. Gleichzeitig werden technische Lösungen erforscht, die Massnahmen zur CO2-Reduktion oder einen Konsumverzicht unnötig machen würden.

    Ein Experiment mit Schweizer Beteiligung nährt solche Hoffnungen.

    Thomas Häusler

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Judith Huber