Südchinesisches Meer – keine «historischen» Rechte für China

  • Dienstag, 12. Juli 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 12. Juli 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 12. Juli 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Eins zu null für die Philippinen. Das Haager Schiedsgericht sieht Chinas Ansprüche im südchinesischen Meer als ungerechtfertigt. Bild: Aktivisten von den Philippinen feiern in Manila mit bunten Ballonen den Schiedsspruch aus Den Haag.

    Südchinesisches Meer – keine «historischen» Rechte für China

    Unerwartet klar weist das zuständige UNO-Schiedsgericht Chinas Gebietsansprüche im südchinesischen Meer zurück. Die fünf Richter heissen damit eine Klage der Philippinen gut.

    Der Schiedsspruch ist bindend, doch die UNO hat keine Macht, ihn auch durchzusetzen – und Peking anerkennt das Urteil nicht.

    Fredy Gsteiger und Martin Aldrovandi

  • Plus Eins für Hillary Clinton: Ihr linker Herausforderer Bernie Sanders unterstützt sie nun gegen Donald Trump.

    Bernie Sanders schliesst sich Hillary Clintons Wahlkampf an

    Lange hat er gezögert, gezaudert und gewartet, nun hat er sich einen Ruck gegeben: Anlässlich eines gemeinsamen Wahlkampfauftritts in New Hampshire hat der US-Demokrat Bernie Sanders bekanntgegeben, er unterstütze ab sofort offiziell seine innerparteiliche Konkurrentin Hillary Clinton.

    Beat Soltermann

  • Von Italien her treffen zurzeit täglich Dutzende Flüchtlinge ein, ein Teil von ihnen stellt ein Asylgesuch: Rund 2300 Gesuche waren es im Juni.

    Asylgesuche – von Krisenszenarien weit entfernt

    Ein grosser Teil der 2300 Menschen, die im Juni in der Schweiz ein Asylgesuch eingereicht haben, kommen aus Eritrea, Somalia und Syrien. Es zeigt sich auch, dass immer mehr Flüchtlinge die Schweiz nur durchqueren wollen.

    Dominik Meier

  • Antonio Simona beschreibt die typische Biografie eines Asylbewerbers von heute: Männlich, alleinstehend, zwischen 20 und 30 Jahre alt, aus Somalia, Ertrirea oder Gambia, ohne Schulbildung. Entwurzelt und von Schleppern ausgebeutet kommen sie in die Schweiz.

    Der dienstälteste Asylpraktiker der Schweiz

    Die Zahl der Eritreer, die an die Schweizer Grenze gelangen, steigt an, die Forderung nach Flüchtlingskontingenten wird lauter. Im Brennpunkt: die Schweizer Südgrenze. Seit 28 Jahren leitet Antonio Simona das Empfangszentrum Chiasso. Ein Portrait.

    Alexander Grass

  • «Mit 150 Milliarden Euro liessen sich die europäischen Banken rekapitalisieren», sagt etwa der Chefökonom der Deutschen Bank zum Problem der italienischen Banken. In Brüssel sieht man das anders.

    Italiens Banken und die Krisenfurcht in Europa

    Faule Kredite in der Höhe von 350 Milliarden Euro soll es bei den italienischen Banken geben; dies schürt die Angst vor einer neuen Bankenkrise. Bankenkreise machen sich deshalb für ein neues, milliardenschweres Banken-Rettungsprogramm stark.

    Beim Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel hält man davon wenig.

    Oliver Washington

  • «Ich glaube, woran man noch arbeiten muss, ist einfach, die Vernetzung zwischen den Banken zu reduzieren», sagt Peter Bofinger im Echo-Gespräch.

    «Italien könnte die Bankenrettung ohne EU-Hilfsprogramm stemmen»

    Der Streit um eine allfällige erneute Bankenrettung in Italien ist im Gang. Der deutsche Ökonom Peter Bofinger ist einer der fünf Wirtschaftsweisen der deutschen Regierung und Professor an der Universität Würzburg.

    Er findet staatliche Hilfe für die angeschlagenen italienischen Banken sinnvoll. Das Gespräch.

    Roman Fillinger

  • Ein sehr grundsätzliches Problem, haben die nordirischen Protestanten mit Europa: «Das ist ein heidnischer, kommunistischer und katholischer Staat», sagt einer von ihnen in Portadown.

    «Brexit» und der protestantische Oranier-Orden in Nordirland

    Beim «Brexit»-Referendum hat Nordirland - wie auch Schottland - für «Remain» gestimmt. Die nordirischen Protestanten aber, die Unionisten, votierten mehrheitlich für einen Austritt aus der EU.

    In Portadown, der letzten Zitadelle des Oranier-Ordens, hat am Mittwoch der traditionelle Oranier-Marsch stattgefunden.

    Martin Alioth

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Tobias Gasser