Trügerisches Gedächtnis

Unser Gedächtnis verändert und erfindet Erlebnisse, die so nie stattgefunden haben: «Falsche Erinnerungen» heisst dieses Phänomen. «Einstein» zeigt, wie schnell Erinnerungen verwässern und wie einfach sie manipulierbar sind.

Beiträge

  • Porträt Julia Shaw

    Die Rechtspsychologin Julia Shaw hat die Erinnerungen von Studenten manipuliert. Sie hat ihnen die Erinnerung eingepflanzt, sie hätten in ihrer frühen Jugend eine Straftat begangen. Seit ihrer Studie weiss die Forscherin: Erinnerungen sind extrem manipulierbar.

  • Manipulierte Mäuse

    Noch ist es Science-Fiction, die Erinnerungen zu verändern. Bei Tieren jedoch gelingt es Forschern bereits, das Gedächtnis zu manipulieren. Pariser Forscher stimulierten mit Hilfe von Elektroden eine bestimmte Gehirnregion von Mäusen. Ihnen ist es erstmals gelungen, „falsche“ Erinnerungen in die Gehirne von schlafenden Mäuse zu verpflanzen.

  • Die Würmer, die nichts vergessen

    Sie könnten der Schlüssel zur Heilung von Gedächtnis-Krankheiten wie Alzheimer sein: winzige Fadenwürmer der Basler Universität, die dank Genmanipulation über ein Super-Gedächtnis verfügen. Dank ihnen haben die Forscher entdeckt, dass es ein Gen gibt, das auch den Menschen vergesslich macht. Menschen verfügen über dasselbe Gen wie der Fadenwurm. Nun erforschen die Wissenschaftler Medikamente, die Alzheimer heilen könnten, indem sie die Vergesslichkeit bekämpfen.

  • Zeugenexperiment

    In einem Experiment beobachtet Kathrin Hönegger eine Person, die eine Bombe legt. Die Moderatorin erlebt, wie schnell es gehen kann, dass man einen Unschuldigen verurteilt. In der Realität könnte solch ein Falschurteil für den Betroffenen fatale Folgen haben.

  • Zeugenexperiment

    Hat Kathrin Hönegger den richtigen Täter gesehen?

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Produzentin: Sandra Odermatt; Autoren: Simon Joller, Tom Kobel