Ex-Skirennfahrer Paul Accola: «Talent gibt es nicht»

Unvergessen ist sein Duell mit Alberto Tomba um den Sieg im Gesamtweltcup. Paul Accola entschied es 1992 für sich. Er war ein begnadeter Rennfahrer und ein unbequemer Zeitgenosse, der es sich und anderen nie einfach machte. Das ist bis heute so geblieben.

Ex-Skirennfahrer Paul Accola.
Bildlegende: SRF 3

Der ungezähmte Widerspenstige, fährt bei Olympia rückwärts durchs Ziel und verbuddelt seine Startnummer im Zielraum. Paul Accola war nie verlegen, wenn es darum ging, seinem Ärger Luft zu machen. Und geärgert hat er sich häufig. Über schlechte Pisten, inkompetente Funktionäre und unqualifizierte Journalisten.

Ein «Polteri», der aufbegehrt und aneckt. Aber auch ein geerdeter Naturbursche, der heute fernab vom Skizirkus als selbständiger Baggerunternehmer seine Brötchen verdient. Im Gespräch mit Tom Gisler verrät Paul Accola, wie viel von der Wut früherer Zeiten noch in ihm steckt.

Autor/in: Tom Gisler