«Krabat» von Otfried Preussler (4/4)

«Kampf gegen dunkle Mächte»: Drei Jahre lebt Krabat nun schon in der Mühle am schwarzen Wasser. Sein bester Freund Tonda ist tot und auch Michal musste sterben. Schuld daran ist der Meister. Krabat schwört Rache. Er wird dem Meister das Handwerk legen.

Die Sprecher der Hauptfiguren: Max Mauff (l) als Krabat, Michael Mendl als der Meister.
Bildlegende: Die Sprecher der Hauptfiguren: Max Mauff (l) als Krabat, Michael Mendl als der Meister. WDR/Sibylle Anneck

Der im Februar 2013 verstorbene Jugendbuchautor Otfried Preussler hat sich für seine Krabat-Geschichte von einer alten Volkserzählung aus der Lausitz inspirieren lassen.

In seinen Worten: «Im Grunde genommen lässt sich die Krabat-Sage auf die uralte Geschichte vom Zweikampf des Zauberlehrlings mit seinem Meister zurückführen, die schon im alten Indien vorkommt und seither immer wieder an den verschiedensten Orten in verschiedenartigsten Überlieferungen auftaucht.

Wie alle richtigen Volkssagen ist auch die Krabat-Sage zeitlich und geographisch lokalisiert, und zwar spielt sie im ausgehenden 17. Jahrhundert in der schlesischen Oberlausitz, in der Nähe von Hoyerswerda und Kamenz.

Mein Krabat ist keine Geschichte, die sich nur an junge Leute wendet, und keine Geschichte für ein ausschliesslich erwachsenes Publikum. Es ist die Geschichte eines jungen Menschen, der sich mit finsteren Mächten einlässt, von denen er fasziniert ist, bis er erkennt, worauf er sich da eingelassen hat.

Es ist zugleich meine Geschichte, die Geschichte meiner Generation, und es ist die Geschichte aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen und sich darin verstricken.»

Mit: Max Mauff (Krabat), Michael Mendl (Meister), Oskar Köppen (Lobosch), Jesco Wirthgen (Lyschko), Nic Romm (Juro), Fjodor Olev (Merten), Fabian Sattler (Hanzo), Marlon Kittel (Andrusch), Dante Selke (Witko), Laura Maire (Kantorka), Siemen Rühaak (Gevatter), Hans Schulze (Greis), Ernst August Schepmann (Dorfrichter)

Musik: Rainer Quade - Bearbeitung: Ulla Illerhaus - Regie: Angeli Backhausen - Produktion: WDR 2010 - Dauer: 45'

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen von diesem Hörspiel nur einen Ausschnitt anbieten.

Redaktion: Isabel Schaerer