«Lady Sings the Blues» von Billie Holiday

Sie zählt zu den grössten Jazz-Ikonen der Welt: Billie Holiday. In ihren Liedern schmelzen Liebe, Leben und Blues zusammen. Doch hinter der bittersüssen Leichtigkeit steckt eine düstere Biografie, geprägt von Rassismus, Drogen und Selbstzerstörung.

Portrait von Billie Holiday
Bildlegende: Billie Holiday gehört zu den grössten Jazz-Ikonen der Welt. imago / United Archives International

«Lady Day» (1915-1959), so Holidays Spitzname, tourt mit Artie Shaw, mit Count Basie; singt im Studio mit Benny Goodman, Louis Armstrong. Auf der Bühne ist sie eine gefeierte Diva; backstage ergibt sie sich den Drogen, dem Alkohol, den Männern; flucht und schlägt, wird verflucht und geschlagen. Sie kann keine Noten lesen, schreibt ihre Kompositionen nicht auf, singt jeden Song jedes Mal anders - je nach Gefühlslage.

Sie tourt als berühmte Jazzsängerin durch Amerika und muss doch in allen Ecken des Landes gegen den nach wie vor vorherrschenden Rassismus ankämpfen: Sie wird beschimpft, in Restaurants nicht bedient, muss durch den Lieferanteneingang zum Auftritt.

Das Hörspiel setzt sich aus zahlreichen ihrer bekanntesten Songs und verschiedenen Anekdoten ihres Lebens zusammen. Ihnen zugrunde liegen die Erinnerungen Holidays, die sie 1956 dem Journalisten William Dufty diktierte und die unter dem Titel «Lady Sings the Blues» als ihre Autobiographie erschienen sind.

Mit: Barbara Nüsse und Christian Brückner

Aus dem Amerikanischen von Verena Knümann, Stefan Hardt, Franz Witzel - Hörspielfassung und Regie: Stefan Hardt - Produktion: RB 1991 - Dauer: 59'

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Redaktion: Susanne Janson