Phantombilder aus Erbgut – Was die DNA über einen Menschen verrät

  • Mittwoch, 25. Februar 2015, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 25. Februar 2015, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 25. Februar 2015, 18:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Genforscher entlocken unserem Erbgut immer mehr Informationen. Bald schon soll ihre Arbeit Phantombilder zur Klärung von Verbrechen ermöglichen.

Eine behandschuhte Hand sichert mit einem Wattestäbchen forensisches Material von einem blutbefleckten Hemd.
Bildlegende: Forensische Spuren sollen Dank DNA-Analysen bald Phantombilder von Tätern und Opfern liefern. imago/Science Photo Library

Im Polizeialltag liefert die DNA bisher keinerlei Informationen über das Aussehen eines Täters oder des Opfers. Das Erbmolekül dient lediglich als genetischer Fingerabdruck zur Identifizierung.

Damit wollen sich Molekulargenetiker jedoch nicht abfinden. Sie suchen in den Genen nach Hinweisen, die etwas über die Farbe von Augen, Haut oder Haaren verraten. Damit sind sie auf dem besten Weg, ohne direkte Zeugen und allein mit Hilfe der Gene ein Phantombild des jeweiligen Erbgutträgers zu zeichnen.

Autor/in: Michael Lange und Michael Stang, SWR 2 Wissen 2014