«Das Cembalo in der Garage - Mahan Esfahani»

Sein erstes Instrument baute sich der Cembalist Mahan Esfahani in den USA selbst. In der Garage der Eltern.

Heute ist Esfahani ein gesuchter Virtuose seines Instruments. Mit alter und mit neuer Musik für Cembalo. Musik etwa von György Ligeti oder Steve Reich, mit der er auch mal sein Publikum verstört.

Ausserdem in der Sendung:
- Die Tonart der Verführung: A-Dur.
- Neuerscheinungen für Liebhaber nächtlicher Stunden

Beiträge

  • Stimmt's, dass A-Dur Tonart der Verführung ist?

    Martina Papiro wühlt sich durch Liebes- und Verführungsarien in Mozarts Opern. Warum stehen die alle in A-Dur?

    Martina Papiro

  • Neuerscheinungen: Musik im Dunkeln

    Es war ein Abend der Extraklasse zwischen Flamenco und Jazz. Doch die Aufnahmen der Gitarrenstars Paco de Lucia und John McLaughlin aus Montreux schlummerten für fast drei Jahrzehnte in den Archiven. Eine Entdeckung.

    Wenn Robert de Visée die Laute zur Hand nahm, pflegte sein Dienstherr, der Sonnenkönig, zu Bett zu gehen - jetzt lässt Rolf Lislevand die Nachtstücke aus Versailles wieder aufleben, einzigartig. Und mit Robert Radeke, dem vergessenen Berliner, kommt ein weiterer Romantiker aus der Versenkung hervor, dank Kaspar Zehnder und seinem Sinfonieorchester Biel Solothurn.

    Andreas Müller-Crepon

  • Kaffee mit Mahan Esfahani

    Kleiner Skandal in Köln: aus dem Rezital des Cembalist Mahan Esfahani laufen die Leute raus, seine (englischsprachige) Einführung wird quittiert mit «reden Sie doch Deutsch» – das war im März.

    Benjamin Herzog hat Esfahani in Köln getroffen, darüber geredet und über die Spaltung Alte Musik, Neue Musik auf dem Cembalo.

    Benjamin Herzog

Moderation: Benjamin Herzog, Redaktion: Benjamin Herzog