Die Schnitzerfreunde von Flums

Brauchtum

Das Schnitzen von Holzmasken kam im Sarganserland anfangs des 19. Jahrhunderts auf, angeregt durch Wanderarbeiter aus Süddeutschland und dem Tirol. Weitergeführt wird diese Tradition von den Schnitzerfreunden Flums, die sich 1991 formiert haben.

Etliche Holzmasken im Rohbau hängen an einem rechteckigen Holzbrett.
Bildlegende: Holzmasken, wie sie in Kursen der Schnitzerfreunde Flums entstehen. zvg

Während der Fasnachtszeit wird man im Sarganserland wieder eine ganze Reihe prächtiger Holzmasken aus Flums bestaunen können. Die zum «Butzne» getragenen Holzmasken sind handgeschnitzte Charaktermasken. Meistens werden dabei bestimmte Merkmale ausgewählter Dorfbewohner überzeichnet. Diverse verstorbene Dorforiginale sind dank der Fasnachts- und Schnitztradition schon mehrfach verewigt worden.

Wer mehr über die Schnitztradition im Sarganserland erfahren möchte, ist im Maskenmuseum in den Kellerräumlichkeiten des Rathauses Flums an der richtigen Adresse. Hier sind über 180 historische und zeitgenössische Holzmasken ausgestellt.

Moderation: Eric Dauer, Redaktion: Kurt Zurfluh