Willi Gohl, der Schweizer «Singpapst»

Musik & Geschichten

«Offenes Singen» ist für Chorsänger bis heute ein Zauberwort. Untrennbar damit verbunden ist der Name Willi Gohl. Er war so etwas wie der «Singpapst» der Schweiz und prägte die Chorszene massgeblich.

Willi Gohl nimmt ein Bad in der Menge im Anschluss an eines seiner Konzerte. Hier auf dem Bild ist er bereits ein Senior.
Bildlegende: Willi Gohl brachte mitunter «Das grosse Liederbuch» heraus. zvg

Über Jahre hinweg präsentierte er am Radio die Form des Offenen Singens. In seinen Sendungen erarbeitete Willi Gohl schrittweise zusammen mit einem Chor vor Ort neue Lieder mit dem anwesenden Publikum. Wer zu Hause am Radio mithörte, konnte ebenfalls teilnehmen. Für jede Sendung wurden dafür die passenden Liedblätter gedruckt und auf Wunsch verschickt. Einer der unterstützenden Chöre war der «Singkreis Zürich», den Willi Gohl von 1955 bis 1995 leitete. Willi Gohl starb am 16. Februar 2010.

Autor/in: rueggu, Redaktion: Guido Rüegge