Beweglichkeit ist gefragt

  • Sonntag, 16. Juli 2017, 10:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 16. Juli 2017, 10:03 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 16. Juli 2017, 22:08 Uhr, Radio SRF 1

Im dritten «Persönlich» Sommerspecial mit Dani Fohrler hören Sie die Wiederholung vom 23. April 2017 mit Nina Burri, genannt die «Schlangenfrau» und dem Krebsspezialist, Martin Fey.

«Persönlich» mit Nina Burri und Martin Fey zu Gast bei Dani Fohrler
Bildlegende: SRF

Nina Burri (39) Kontorsionistin

Keine verbiegt sich so schön wie Nina Burri. Sie verdreht und verrenkt sich, dass man nicht mehr weiss, was bei ihr oben und unten ist. Ohne zu übertreiben ist sie wohl die beweglichste und biegsamste Bernerin! Im Volksmund gilt sie denn auch als «Schlangenmensch».

Mit 16 Jahren brach sie das Gymnasium ab und liess sich unter anderem an der Staatlichen Ballettschule in Berlin zur Ballett-Tänzerin ausbilden. In der Folge tanzte sie in renommierten Häusern und trat in Fernseh-Shows auf.

Erst im Alter von 30 Jahren erlernte sie in China die Kunst der Kontorsion. Diese Körperkunst ist heute ihr Hauptberuf.

Nebenbei ist sie aber auch Model und Schauspielerin. Ein festes Zuhause kennt Nina Burri nicht. Sie lebt in den USA und Europa. Beweglichkeit ist auch da gefragt. Nicht selten kommt es bei ihr zu einem «Spagat» zwischen den beiden Kontinenten.

Prof. Martin Fey (65) Chefarzt

Prof. Dr. med. Martin Fey hat als Direktor, Krebsspezialist und Forscher die Onkologieklinik am «Inselspital Bern» zu einer Vorzeigekrebsklink von internationalem Ruf gemacht.

Die Diagnose «Krebs» wird oft mit einem Todesurteil verbunden. Das sei ein falsches Bild, betont der Krebsspezialist. Trotzdem kommt der Chefarzt in seinem Alltag nicht darum herum, regelmässig Patienten darüber zu informieren, dass sie an ihrer Krankheit sterben werden.

Seit über 30 Jahren ist Martin Fey verheiratet. Auch seine Frau ist Aerztin. Als «Hobby-Zoologen» kennt das Paar die halbe Vogelwelt Afrikas. Der begeisterte Pianist Fey ist auch äusserst sprachbegabt. Er spricht «Oxford Englisch», so dass man ihn in England nicht als Touristen erkennt. Auf Englisch und «Bärndütsch» schreibt er auch scherzhafte Gedichte; sogenannte «Limericks».

Die Sendung wurde für die Wiederholung leicht editiert und gekürzt.

Moderation: Dani Fohrler