Kosh aus dem Bernbiet spielen Zigeunermusik

Ganz klar einteilen lässt sich die Musik von Kosh zwar nicht. Die Wurzeln beruhen allerdings auf Zigeuner-Jazz, wie auch Simon La Bey der Geiger der Band bestätigt. Ihr eindrückliches und wundervoll melancholisch-temperamentvolles Spiel präsentieren sie auf einer aktuellen CD.

Beiträge

  • Ihre aktuelle CD verzichtet auf einen Titel.

    Zigeunermusik mit jazzigem Einschlag von Kosh

    Sie bezeichnen sich scherzhaft als altes Ehepaar, denn Simon La Bey und Raphael Noth musizieren schon über 25 Jahre zusammen. Mittlerweile verfügen sie über ein breitgefächertes Repertoire und ihre Band Kosh ist zu einem Quartett herangewachsen.

    Das jazzige Element spielt bei ihren Interpretationen eine grosse Rolle, genauso aber auch das folkloristische. La Bey holte sich seine Inspiration für sein Spiel schon in jungen Jahren bei einer Gruppe Sinti und lässt diese Erfahrungen eindrücklich in sein Geigenspiel mit einfliessen.

    daue

  • Maximilian Michael Andreas Jarczyk alias Michael Jary (1906-1988).

    Michael Jary (1906-1988)

    Maximilian Michael Andreas Jarczyk, besser bekannt unter seinen Pseudonym Michael Jary wurde 1906 geboren. An der staatlichen Musikhochschule Berlin genoss er in jungen Jahren Kompositions-Unterricht bei den Grössten der damaligen Zeit: Paul Hindemith, Arnold Schönberg oder Igor Strawinsky.

    Sein Abschlusskonzert am 8. Februar 1933 endete jedoch in einer persönlichen Katastrophe: Der junge Komponist wurde von Mitgliedern des «Kampfbundes für deutsche Kultur» ausgebuht und als «polnischer Jude» diffamiert. Danach musste er einen neuen Weg einschlagen.

    Dani Häusler

Gespielte Musik

Autor/in: daue, Redaktion: Dani Häusler