Ohrstöpsel gehören in jedes Reisegepäck

Abfallabfuhr um fünf Uhr morgens, eine Disko in der Nachbarschaft oder eine Kollegin, die beim Schlafen sägt wie eine Weltmeisterin: In der Nacht sind Geräusche lauter als tagsüber. Und Schlafentzug ist Folter – vor allem in den Ferien. Ohrenstöpsel im Check.

Mann hält sich mit Kissen die Ohren zu.
Bildlegende: Ärgerlich! Ohrstöpsel vergessen! colourbox.com

«Wer aussieht wie Frankenstein, kann nicht schlafen», sagt Gehörschutzspezialisten Patrick Keller und meint damit die Ohrstöpsel, die einem links und rechts aus den Ohren ragen. Aber keine Angst, eine bessere Variante ist schnell gefunden:

  • Lamellen-Ohrstöpsel: Sind günstig, fast überall zu haben und schnell gekauft. Aufpassen muss man bei der Grösse: Sind sie zu klein, dichten sie nicht gut ab, sind sie zu gross, ist das Stäbchen zu lang und stört beim Liegen.
  • Schaumstoff-Ohrstöpsel: Sind günstig, schnell gekauft und praktisch überall erhältlich. Hier gibt es verschiedene Grössen, Formen und Härten. Sie werden häufig falsch angewendet: Sind sie zu gross, gelangen sie zu wenig weit ins Ohr, was wiederum beim Schlafen stört und nicht gut abdichtet.
  • Weiche Silikonmasse: Passt sich dem Ohr an, ist bequem, dämmt sehr gut. Preislich und qualitativ ein guter Mittelwert, der in Schweizer Apotheken in der Regel erhältlich ist. Man muss allerdings schon zu Hause daran denken, sie einzukaufen und einzupacken. Allerdings verlieren sie nach ein paar Mal gebrauchen die nötige Klebrigkeit. Sie können auch zum Schnorcheln und Schwimmen gebraucht werden.
  • Angepasste Silikon-Ohrstöpsel: Diese müssen in Fachgeschäften angepasst werden und sind somit auch teurer. Da sie aber tiefer ins Ohr gehen, ohne etwas zu verletzen, dichten sie sehr gut ab und sind bequem.

Redaktion: wenb