Schütteln, hüpfen, grübeln: Wie kommt das Wasser aus dem Ohr?

Wir mögen das Wasser, nur nicht im Ohr. Das dumpfe, wattige Gefühl nach dem Schwimmen – oder gar ein Rauschen und Blubbern im Ohr – geht normalerweise von selber wieder weg. Wenn nicht, helfen wir gerne nach. Doch wie geht es am besten wieder raus? Der «Ratgeber» gibt Tipps.

Zwei Knaben unter Wasser mit Tauchbrille.
Bildlegende: Mit Wasser im Ohr hört der Spass schnell auf. colourbox.com

Schnell ist Wasser im Ohr, doch manchmal findet es von alleine den Ausgang nicht mehr. Das ist nicht nur unangenehm, sondern irgendwann auch schlecht für den Gehörgang. Das Wasser weicht die Haut und den Ohrschmalz auf. So können sich Keime und Krankheitserreger einnisten.

Deshalb soll das Wasser raus – aber wie?

  • Schütteln: Kopf nach links und rechts drehen oder Kopf zur Schulter hin kippen und schütteln.
  • Hüpfen statt schütteln: Wenn es nicht reicht, dass man den Kopf zur Schulter hin neigt und schüttelt, dann hilft es vielleicht, wenn man hüpft.
  • Ein weiches Papiertuch statt Ohrstäbchen: Ohrstäbchen werden häufig falsch angewendet und verletzen den Gehörgang. Gleichzeitig trocknet der übermässige Gebrauch von Ohrstäbchen das Ohr aus und macht es so anfällig für Infektionen. Deshalb lieber ein weiches Papiertuch (Taschentuch, Kosmetiktuch oder WC-Papier) zu einem Spitz zusammendrehen und sorgfältig ins Ohr einführen. So wird das Wasser aufgesaugt.
  • Ohr trocknen: Auch ins Ohr föhnen kann hilfreich sein. Jedoch nur auf niedrigster Hitzestufe und mit genügend Abstand.
  • Nach einem Tag zum Arzt: Verschwindet das dumpfe Gefühl nach ein oder zwei Tagen nicht, juckt es oder ist es empfindlich auf Berührungen, soll man einen Arzt aufsuchen.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Brigitte Wenger