Sucht im Alter: Was können Angehörige tun?

Jeder fünfte Mann, der in ein Altersheim eintritt, ist alkoholkrank. Jede vierte Frau über 74 nimmt täglich Schmerz-, Schlaf- oder Beruhigungsmittel. Alkohol- oder Medikamentensucht beginnt oft erst im Pensionsalter. Und ist eine Belastung auch für die Angehörigen.

Jede vierte Frau über 74 nimmt täglich Schmerz-, Schlaf- oder Beruhigungsmittel.
Bildlegende: Jede vierte Frau über 74 nimmt täglich Schmerz-, Schlaf- oder Beruhigungsmittel. Keystone

SRF-Ratgeberpsychologin Bettina Ugolini gibt Tipps, wie Angehörige mit der Sucht im Alter umgehen können. Wann und wie sie intervenieren sollen.

Vor allem sei es wichtig, das Gespräch auf Augenhöhe zu suchen. Vor man eingreift soll man abwägen, wie viel Lebensqualität der Betroffene gewinnt, wenn er sein Verhalten ändert und wie viel er verlieren würde durch den Verlust der Sucht.

Ausserdem rät Bettina Ugolini, auch Hilfe von aussen zu holen und zeigt auf, wo man diese findet.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Rachel Honegger