Tipps für Angehörige von Migräne-Patienten

Hunderttausende sind in der Schweiz regelmässig von Migräne-Attacken betroffen. Unter Migräne leiden mehr Frauen als Männer und sie sind bei einem Anfall schwer beeinträchtigt, sagt SRF-Arzt Thomas Kissling. Angehörigen rät er, die Betroffenen zu schonen.

Frau hält sich am Kopf. Mann tröstet sie.
Bildlegende: Bei einer Migräne sind Patienten schwer beeinträchtigt. Colourbox

Häufiger sind es Frauen, die unter Migräne leiden. Was die Ursache für Migräne-Attacken sind, können die Forscher nicht sagen. Wissenschaftler suchen in den Genen und im Gehirn nach ihr und behandeln die Symptome notgedrungen symptomatisch.

Bei einer akuten Attacke sind die Patienten stark beeinträchtigt, sagt SRF-Arzt Thomas Kissling. Den Angehörigen rät er, die betroffene Person zu entlasten, indem beispielsweise die Versorgung der Kinder sicher gestellt ist. Weiter können Angehörige folgendes tun:

  • Patient in Ruhe lassen
  • Raum verdunkeln
  • Lärm vermeiden
  • Arbeit abnehmen

Moderation: Sandra Schiess