Warum wir in fremder Umgebung schlecht schlafen

Besonders in der ersten Nacht auswärts schläft man schlecht. Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass die linke Gehirnhälfte Wache hält, weil der neue Schlafplatz unbewusst als gefährlich empfunden wird. Genau so reagieren auch Tiere. Mit ein paar Tipps schläft man auch in den Ferien gut.

Eigener Wecker eigenes Kissen im Hotel
Bildlegende: Der eigene Wecker und das Kissen von zu Hause vermitteln im Hotelzimmer Geborgenheit: Das Hirn schaltet ab und der Mensch kann schlafen.

Eine ungewohnte Umgebung, die lange Reise und oft kommt dann noch das fremde Kissen dazu. Kein Wunder sagt ein japanisches Sprichwort: «Wenn du das Kopfkissen wechselst, schläfst du nicht.»

Das muss nicht sein. Mit ein paar Tipps, schläft man auch in den Ferien gut. Abgesehen vielleicht von der ersten Nacht. Da sind wir gegenüber der Natur ein bisschen machtlos. Aber immerhin mildern kann man die evolutionsbiologischen Umstände.

  • Wenn immer möglich das eigene Kopfkissen in die Ferien mitnehmen.
  • Zur Not reicht manchmal auch schon ein eigener Kissenbezug. Der vermittelt ein Gefühl von «zu Hause».
  • Wer gerne auf Hirsekissen schläft: Ein Babyhirsekissen kann man ideal als Reisehirsekissen mitnehmen.
  • Allergiker, die zu Hause ein spezielles Allergikerkissen haben, sollten einen Allergikerkissenbezug im Reisegepäck haben.
  • Wenn einen zu Hause ein Wecker in den Schlaf tickt, Wecker mitnehmen. So hat man akustisch ein bisschen «zu Hause».
  • Geht man Jahr für Jahr ins gleiche Hotel: Immer nach dem gleichen Hotelzimmer fragen. Das gibt ein Gefühl von Geborgenheit und «zu Hause».
  • Im Hotel nachfragen, ob man ein anderes Kopfkissen haben könnte.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Regula Zehnder