Bund fordert besseren Service im Fernverkehr

  • Freitag, 17. Februar 2017, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 17. Februar 2017, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Wenn die Fernverkehrs-Konzessionen bis Ende Jahr erneuert werden, unterscheidet das Bundesamt für Verkehr im Schweizer Bahnnetz zwischen Premium- und Basis-Linien.

    Bund fordert besseren Service im Fernverkehr

    Der Fernverkehr ist bei den Bahnen der lukrative Teil des Geschäfts. Deshalb wollen die BLS und die Südostbahn der SBB Konkurrenz machen und einen Teil des Geschäfts neu für sich beanspruchen. Eines wird nun klar: Wer den Zuschlag vom Bund bekommt, muss den Reisenden mehr bieten als bis anhin.

    Christine Wanner

  • Credit Suisse weist im Geschäftsbericht 47'000 Vollzeitstellen aus. Das sind aber bei weitem nicht alle Mitarbeitenden, die für die Bank arbeiten. Rechnet man zu den Festangestellten die externen Mitarbeitenden dazu, sind es 77'000, das sind 40 Prozent mehr.

    Temporärarbeit bei Schweizer Banken

    Bei den Schweizer Banken hat die Zahl externer Angestellter in den letzten Jahren stark zugenommen. Unter ihnen sind viele, die früher eine Festanstellung hatten: Berater, Informatikerinnen und Backoffice-Angestellte.

    Als Temporäre figurieren sie nicht mehr auf den Lohnlisten der Banken, sondern werden als Sachaufwand verrechnet. Die Gefahr, arbeitslos zu werden, ist für sie besonders gross.

    Andi Lüscher

  • Öffentliche Beschaffungen sollen künftig geheim bleiben. Wenn das so durchkomme, sei das noch junge Öffentlichkeitsgesetz tot, sagt Datenschützer Adrian Lobsiger.

    Öffentliche Beschaffung – Datenschützer kritisiert Intransparenz

    Was beschaffen die Bundesbehörden mit Steuergeldern, bei wem kaufen sie ein? Mit Berufung auf das Öffentlichkeitsgesetz konnten solche Unterlagen bis jetzt eingesehen werden.

    Mit dieser Transparenz soll nun Schluss sein; der Bundesrat will Unterlagen zu öffentlichen Beschaffungen künftig geheim halten. Der eidgenössische Datenschützer kritisiert das.

    Simon Leu

  • Robin Hood der Hepatitis-C-Patienten? Der Australier James Freeman ist Gründer des «Buyers Club», der lebensrettende Medikamente parallel in die Schweiz bringt.

    «Buyers Club» – Klassenkampf im Medikamentengeschäft

    Eine Schweizer Krankenkasse bezahlt einem Kunden ein Medikament gegen Hepatitis-C, das dieser via Internet aus Indien bezieht. Dort kostet die Therapie etwas über 1000 Franken, in der Schweiz fordert die US-Pharmaherstellerin dafür mehr als 50'000 Franken.

    Möglich macht diesen Parallelimport ein «Buyers Club» in Australien. Was motiviert die Australier zu diesem Engagement und wie reagiert Interpharma?

    Thomas Zuberbühler und Simon Leu

  • «Verhaftet Lee Jae-yong», riefen die Demonstranten im Stadtzentrum der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Lee Jae-yong ist der Sohn des Samsung-Patriarchen und de-facto Konzernchefs. Unter anderem wird Lee Bestechung vorgeworfen, in die Korruptionsaffäre um Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye verwickelt zu sein. Er wurde inzwischen tatsächlich verhaftet.

    Republik Samsung – Südkoreas wohlhabende Clans

    In der aktuellen Regierungskrise in Südkorea spielen auch Samsung, Hyundai und Co. eine gewichtige Rolle. Die weit verzweigten Unternehmen sind in Südkorea als «Chaebol» bekannt, deutsch: «wohlhabender Clan».

    Die Gründerfamilien sitzen noch immer fest im Sattel und bestimmen das Schicksal des Landes mit.

    Martin Aldrovandi

  • Dieter Borchmeyer.

    Im Tagesgespräch: Dieter Borchmeyer – «Was ist deutsch?»

    Ein neues Buch von Dieter Borchmeyer geht auf 1000 Seiten der Frage nach: «Was ist deutsch?» Der Autor ist emeritierter Professor für Neuere Deutsche Literatur und Theaterwissenschaft – und Gast von Susanne Brunner.

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Thomas Zuberbühler