«Chilcot-Report» zur britischen Beteiligung am Irak-Krieg

  • Mittwoch, 6. Juli 2016, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 6. Juli 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Wie US-Präsident Bush verbreitete auch der damalige britische Premier Tony Blair die Mär von den Massenvernichtungswaffen – und schickte seine Truppen in den Krieg.

    «Chilcot-Report» zur britischen Beteiligung am Irak-Krieg

    Rund 2,6 Millionen Wörter sollen erhellen, warum Grossbritannien vor 13 Jahren unter Premier Tony Blair beim Krieg der USA gegen Irak mitmachte. Der Bericht von John Chilcot wird zeigen, wie schlecht vorbereitet Grossbritannien in den Krieg zog.

    Martin Alioth und Joe Schelbert

  • In Irak dauert der Krieg eigentlich immer noch an. Bild: Ein schiitisches Quartier in Bagdad nach einem Selbstmordanschlag am 4. Juli 2016.

    «Der grösste Fehler: keine Idee, Irak wieder aufzubauen»

    Hauptgrund für den britischen Angriff auf Irak war das Öl. Der nun vorliegende britische «Chilcot-Bericht» bestätigt, dass fünf Monate vor dem Irak-Krieg intensive Diskussionen zwischen der Regierung Blair und Vertretern der Ölindustrie stattfanden.

    Vorwand für den Krieg war der Vorwurf der USA, Saddam Hussein besitze Massenvernichtungswaffen. Was hat man in Bagdad damals davon gewusst?

    Inga Rogg

  • Der neue Tiefpunkt beim Aktienkurs der Credit Suisse ist nur teilweise dem schwierigen Umfeld geschuldet.

    Credit-Suisse-Aktie auf Tiefstand

    «Brexit» bereitet den meisten Banken Sorgen, doch bei Credit Suisse gibt es eine noch grössere: Der Wert der CS-Aktie ist am Mittwoch unter 10 Franken gesunken, etwa den Stand von 1992.

    Susanne Giger

  • In Italien löst die wankende Grossbank «Monte dei Paschi» Angst aus vor einem Bankenbeben.

    Italiens Banken – der Ruf nach dem Staat wird lauter

    Die drittgrösste italienische Bank, die «Monte dei Paschi», wankt bedrohlich. Anfang Woche hat die EZB die Bank ultimativ aufgefordert, faule Kredite bis im Oktober abzubauen. Kaum jemand glaubt daran, dass dies aus eigener Kraft gelingen wird.

    Die Unsicherheit greift nun auch auf gesunde Banken über.

    Franco Battel

  • «Beenden wir den Krieg gegen die Frauen» steht in polnischer Sprache auf dem Plakat einer jungen Demonstrantin in Warschau.

    Abtreibungsfrage spaltet die polnische Gesellschaft

    In Polen muss sich das Parlament mit der Frage beschäftigen, ob das strenge Abtreibungsgesetz noch strenger werden soll.

    Fast eine halbe Million Polinnen und Polen haben eine Petition unterschrieben, die fordert, dass eine Abtreibung nur noch erlaubt sein soll, wenn das Leben der Mutter bedroht ist. Für die neue starke Partei «Recht und Gerechtigkeit» ist das ein Dilemma.

    Urs Bruderer

  • Die Windfarm in Milford, Utah erzeugt Strom für 6000 Haushaltungen in Kalifornien.

    «Reality Check»: Den Klimawandel ablehnen – und davon profitieren

    Anstelle des «Tagesgesprächs» während einer Woche die Serie «Reality Check», der Blick auf Themen, die im Wahlkampfsommer die Menschen in den USA beschäftigen.

    Die Energielandschaft der USA befindet sich im Wandel. Die Kohle ist auf dem Rückzug, erneuerbare Energien breiten sich rasant aus, etwa im Südwesten von Utah. Die abgelegene Gemeinde Milford ist mit staatlicher Hilfe zu einem Zentrum von Windkraft, Solarenergie und Geothermie geworden. Dennoch stellen viele Menschen dort den Klimawandel in Frage, selbst Angestellte einer Windkraftanlage.

    Priscilla Imboden

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Zuberbühler