Kann die «1:12»-Initiative ausgetrickst werden?

  • Dienstag, 9. April 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 9. April 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Jungsozialisten vor dem Bundeshaus in Bern beim Einreichen der 1:12-Initiative im März 2011.

    Kann die «1:12»-Initiative ausgetrickst werden?

    Die Begrenzung der obersten Löhne schade der Wirtschaft, sagen die Arbeitgeber. Die Unternehmen würden deshalb versuchen, die 1:12-Regel zu umgehen. Die Initaitive biete viele Umgehungsmöglichkeiten. Die Befürworter der Initiative sehen darin ein Scheinargument.

    Thomas Oberer

  • Die österreichische Finanzministern Maria Fekter kämpft fürs Bankgeheimnis.

    Ist das österreichische Bankgeheimnis bald Geschichte?

    Österreich ist die letzte Bastion in der EU, die den automatischen Informationsaustausch blockiert. Der Druck aus Brüssel, das Bankgeheimnis zu lockern, nimmt zu. Und die EU-Kommission will auch mit der Schweiz über den automatischen Informationsaustasch verhandeln.

    Bernhard Odehnal und Urs Bruderer

  • Herbert Bolliger, CEO Migros Schweiz.

    Migros wächst dank «Töchtern»

    Die Migros steigerte trotz sinkender Preise und steigendem Einkaufstourismus den Umsatz leicht auf fast 25 Milliarden Franken. Es resultierte ein Gewinn von über 700 Mio Franken. Die Migros wuchs nur dank der Töchter, wie Denner und Migrol.

    Tobias Fässler

  • Kämpfer der Nusra-Front beziehen Stellung in Aleppo.

    Djihadisten auf dem Vormarsch in Syrien

    Die Menschen in Syrien fühlen sich von der Welt im Stich gelassen. In die Lücke springen radikale Islamisten. Besonders berüchtigt ist die Nusra-Front, eine Gruppierung mit inzwischen mehreren Tausend Kämpfern. Eine Reportage aus Alepppo, auf den Spuren der Nusra-Front.

    Martin Durm

  • Adèle Thorens Goumaz (links) und Regula Rytz.

    Grünes Co-Präsidium noch nicht richtig in Fahrt

    Die beiden Frauen Regula Rytz und Adèle Thorens stehen seit fast einem Jahr an der Spitze der Grünen. Rytz ist zuständig für die Deutschschweiz, Thorens für die Romandie. Woran liegt es, dass das Duo noch nicht in Fahrt gekommen ist?

    Dominik Meier

  • Ernst Fehr.

    Ernst Fehr, Gottlieb Duttweiler Preis-Träger

    «Wer nur auf den Eigennutz der Menschen baut, erlässt falsche Gesetze»

    Ernst Fehr forscht seit bald 20 Jahren an der Universität Zürich und ist Vorreiter in der experimentellen Wirtschaftsforschung. Warum handeln Menschen egoistisch? Was macht sie uneigennützig? Solche Fragen stehen im Zentrum von Fehrs Arbeit, für die er heute den Gottlieb Duttweiler Preis erhält.

    Die Wirtschafts-Wissenschaften gingen lange davon aus, dass alle Menschen fast immer egoistisch handeln. Die Forschungen des gebürtigen Österreichers Fehr haben aber ergeben, dass ein guter Teil der Menschen oft auch uneigennützig handelt. «Kein Unternehmen würde funktionieren, wenn alle nur egoistisch wären», sagt Fehr. Im Gespräch mit Susanne Brunner erklärt er, wie der Egoismus in geordnete Bahnen gelenkt werden kann, wie man in Experimenten eigennützige Aktivitäten im Gehirn untersucht und was er vom Egoismus von Managern hält und was von Regeln wie der 1:12-Initiative.

    Susanne Brunner

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Mark Livingston