Vor Lampedusas Küste vom Meer verschluckt

  • Mittwoch, 11. Februar 2015, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 11. Februar 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Das jüngste Unglück mit Flüchtlingen auf dem Mittelmeer hat vermutlich viel mehr Todesopfer gefordert als bisher angenommen. Nach Gesprächen mit Überlebenden vermutet das Uno-Flüchtlingshilfswerk, dass über 200 Menschen ums Leben gekommen sind.

Weitere Themen:

In Minsk wird über einen Friedensplan für die Ukraine verhandelt. Die Menschen in der ukrainischen Hauptstadt machen sich kaum Hoffnung auf einen Erfolg. «Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine wird noch Jahre dauern», befürchtet ein Bürger von Kiew.

Eine medizinische Beratung am Telefon, bevor man einen Arzt aufsuchen darf; solche Krankenversicherungmodelle sind in den letzten Jahren ausgebaut worden. Eine der führenden Telemedizin-Anbieterinnen möchte nun telefonische Beratungen auch aus dem Ausland anbieten.

Beiträge

  • Ein Boot der italienischen Küstenwache legt auf lampedusa an.

    Vor Lampedusas Küste vom Meer verschluckt

    Das jüngste Unglück mit Flüchtlingen auf dem Mittelmeer hat vermutlich viel mehr Todesopfer gefordert als bisher angenommen. Nach Gesprächen mit Überlebenden vermutet das Uno-Flüchtlingshilfswerk, dass über 200 Menschen ums Leben gekommen sind.

    Jan-Christoph Kitzler

  • Ein pro-russischer Panzer in einer Strasse von Kiew - er steht symbolisch für den aktuellen Konflikt.«Die Ukraine ist jetzt zu einem Schlachtfeld geworden, auf dem das Schicksal Europas entschieden wird; jetzt könnte sich die Geschichte wiederholen», sagt ein Bewohner der ukrainischen Hauptstadt.

    Wenig Zuversicht in Kiew - Stimmen und Stimmung

    In Minsk wird über einen Friedensplan für die Ukraine verhandelt. Die Menschen in der ukrainischen Hauptstadt machen sich kaum Hoffnung auf einen Erfolg. «Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine wird noch Jahre dauern», befürchtet ein Bürger von Kiew.

    Brigitte Zingg

  • Die deutsche Bundeskanzlerin. Erlebt die Welt  eine «neue» Angela Merkel?

    Angela Merkel als Kämpferin für den Frieden

    Über Frieden in der Ukraine verhandeln in der weissrussichen Hauptstadt Minsk Russlands Präsident Putin, der ukrainische Staatschef Poroschenko, Frankreichs Präsident Hollande und die deutsche Bundeskanzlerin Merkel.

    Aufgefallen ist in den vorangehenden Tagen vor allem die deutsche Bundeskanzlerin.

    Caspar Selg

  • Die Pläne für eine telemedizinische Beratung von Ärzten im Ausland werden sich wohl nicht so schnell realisieren lassen. Aber die Diskussion ist angestossen.

    Umstrittene Ferndiagnosen aus dem Ausland

    Eine medizinische Beratung am Telefon, bevor man einen Arzt aufsuchen darf; solche Krankenversicherungmodelle sind in den letzten Jahren ausgebaut worden. Eine der führenden Telemedizin-Anbieterinnen möchte nun telefonische Beratungen auch aus dem Ausland anbieten.

    Elmar Plozza

  • Labour-Chef Ed Miliband und ganz rechts Premier David Cameron. Ausser in der Europafrage, wo klare Trennlinien erkennbar sind, unterscheiden sich die beiden Widersacher weit weniger als damals. Das Stammesdenken ist wichtiger als die politischen Programme.

    Britischer Wahlkampf als römischer Zirkus

    Am 7. Mai wird in Grossbritannien gewählt. Die beiden Hauptfiguren der britischen Politik, Premierminister David Cameron und Oppositionsführer Ed Miliband, begeistern immer weniger Wählerinnen und Wähler. Eine Betrachtung vor der wöchentlichen Fragestunde des Premiers im Unterhaus.

    Martin Alioth

  • Bild: Im Hof vor einer schmalen Backsteinhütte drängen sich 20 Kinder und 15 Erwachsene. Der Onkel sagt: «Was bleibt mir anderes übrig als meine Verwandten aus dem Norden aufzunehmen? Sonst hilft ihnen ja niemand.

    Boko Haram in Nigeria - «Mohamed mit der blauen Zipfelmütze»

    Am Wochenende hat die nigerianische Regierung entschieden, die Präsidentenwahl zu verschieben, angeblich wegen der unsicheren Lage im Nordosten des Landes.

    Kaum jemand in Nigeria glaubt, dass die Regierung das Problem mit Boko Haram in den nächsten Wochen lösen kann, vor allem nicht die Million Bürgerinnen und Bürger, die vor den Islamisten auf der Flucht sind.

    Patrik Wülser

  • Patrik Wülser.

    Patrik Wülser über seine Reise durch Nigerias Norden

    Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, könnte eine wichtige Regionalmacht sein. «Stattdessen droht das Land im Chaos zu versinken«, sagt SRF-Afrikakorrespondent Patrik Wülser. Nach der Rückkehr von seiner Nigeria-Reise ist er Gast von Marc Lehmann.

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Thomas Zuberbühler