Zum Tod von Ueli Steck: Der schnellste Mann am Berg

Aus akuellem Anlass wird die Reportage «Der Mann unter der Brücke» verschoben. Anstelle davon zeigen wir «DOK – Fortsetzung folgt» über Ueli Steck.

«Kampf am Mount Everest!», titelten Zeitungen 2013 weltweit. Und mittendrin der Extrembergsteiger Ueli Steck. Sherpas attackierten den Schweizer Alpinisten mit Steinen. Ueli Steck fürchtete um sein Leben.«Fortsetzung folgt» zeigt in einmaligen Aufnahmen, was sich in diesen dramatischen Stunden am Mount Everest genau abspielte und wie wütende Sherpas das Zelt von Steck umzingelten. Mona Vetsch trifft für «Fortsetzung folgt» den Ausnahmekletterer in seiner Heimatregion Berner Oberland. Wie hat Ueli Steck die Turbulenzen der vergangenen Jahre erlebt? Welches Projekt strebt er als nächstes an? Und welche Risiken ist der 40-Jährige noch bereit, zu tragen?

Als das Schweizer Fernsehen vor sechs Jahren einen Dokumentarfilm über Ueli Steck ausstrahlte, war dieser auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Der Schweizer Spitzenkletterer sorgte für Furore, indem er in nur zwei Stunden 47 Minuten die Eigernordwand regelrecht hochrannte.

Seither durchlebte Ueli Steck einige Höhen und Tiefen. Sein Rekord am Eiger wurde von einem anderen unterboten. Ein paar Monate nach seinem Streit am Everest bezwang Steck die Annapurna-Südwand, alleine, in nur 28 Stunden. Eine unglaubliche Leistung. Zu unglaublich für einige Kritiker: Sie bezweifeln, dass Steck auf dem Annapurna war. Denn Steck fehlen die Beweise. Kein Gipfelfoto, keine GPS-Aufzeichnungen, keine Zeugen. «In Fortsetzung folgt» spricht Mona Vetsch mit Ueli Steck über die Vorwürfe.

(Erstausstrahlung am 17. April 2015)

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