Roger Schawinski im Gespräch mit Zoë Jenny

  • Montag, 30. Januar 2017, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 30. Januar 2017, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 31. Januar 2017, 3:25 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 31. Januar 2017, 8:25 Uhr, SRF info
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    • Samstag, 4. Februar 2017, 22:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 5. Februar 2017, 14:30 Uhr, SRF info

Zoë Jenny, bekannte Schweizer Autorin und vehemente Kesb-Gegnerin, bringt die Memoiren von Kindsmörderin Natalie K. heraus. Wie kam es zum «Fall Flaach»? Und welche Parallelen gibt es zu Jennys eigener Geschichte?

Zoë Jennys «Blütenstaubzimmer» katapultiert die damals 23-Jährige im Jahr 1997 auf die Bestsellerlisten. In 27 Sprachen übersetzt und über eine halbe Million Mal verkauft kürt sie das Buch zu einer der erfolgreichsten Schweizer Autorinnen. Seither bleiben literarische Erfolge trotz sieben weiteren Werken aber aus. Für Schlagzeilen sorgt viel eher das Engagement der heute 42-Jährigen gegen die Kesb (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden): Der Sorgerechtsstreit mit Ex-Mann Matthew Homfray und die Flucht vor der Kesb ins Ausland sind Futter für die hiesige Boulevardpresse.

Nun hat Zoë Jenny die Memoiren von Natalie K., geschrieben in der Untersuchungshaft, herausgegeben. Natalie K. hatte in der Silvesternacht 2014/15 zuerst ihren beiden Kindern und ein paar Monate später sich selbst das Leben genommen. Der «Fall Flaach» löste einen schweizweiten Kreuzzug gegen die 2013 gegründete Behörde Kesb aus, als dessen Speerspitze Zoë Jenny bis heute agiert.

Die Schriftstellerin und Mutter einer fast siebenjährigen Tochter spricht gefühlsbetont über den «Fall Flaach» und stellt sich den kritischen Fragen zu eigenen Erziehungsmethoden. Zudem: Was nährt Zoë Jennys Zorn auf die Kesb? Liegen die Wurzeln des Konflikts in ihrer eigenen Kindheit? Roger Schawinski fragt nach.