Von «Luiesta» bis «Wagebrächi»

In Trin gibt es eine Siedlung mit dem Namen «Luiesta». Der Name stammt aus dem Romanischen und ist zweiteilig. Der erste Teil kommt vom lateinischen «locus» für Ort, der Zweit Teil vom lateinischen «exterus» für «aussen befindlich». Luiesta meint also einen Platz ausserhalb des Ortes.

Einen Platz, der ausserhalb eines Dorfes liegt, nennt man im Engadin «Luiesta».
Bildlegende: Einen Platz, der ausserhalb eines Dorfes liegt, nennt man im Engadin «Luiesta». colourbox

Als zweiten Flurnamen erklärt Christian Schmutz im Schnabelweid-Briefkasten «Böblere». Auf diesen Strassennamen trifft man in Ins, im Berner Seeland. Ebenfalls erklärt wird die Herkunft von «Wagenbreche» oder «Wagebrächi». Gemäss Idition ist damit eine wegen ihrer Steilheit gefährliche Strassenstelle für Fuhrwerke.

Redaktion: Christian Schmutz