«Wenns der Vrene in d'Yiepe seicht…

... denn seicht's sibe Wuche» - diese alte Bauernweisheit klingt sehr ordinär. Das haben Bauernregeln aber nun mal so an sich. Wobei «seiche» hier gleich eine doppelte Bedeutung einnimmt. Ausserdem lässt «Yiepe» auf einen vermeintlich französischsprachigen Hintergrund schliessen.

Eine junge Frau steht mitten im Regen, die Strassenbahn scheint ihr vor der Nase abgefahren zu sein.
Bildlegende: Da ist der Regenschirm wohl nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. flickr.de/ Sascha Kohlmann

Unser Mundartexperte Christian Schmutz sieht die Herkunft von «Yiepe» aber vielmehr im lateinischen «Justus». Ausserdem erklärt er wie «Äs Lümpli fürs Stümpli» sowie «Jetzt häts wieder e Hàx geh» zu verstehen sind.

Autor/in: daue, Redaktion: Jill Keiser