Erster Augenschein im befreiten Sindschar

Gut zehn Tage ist es her, dass kurdische Peschmerga-Kämpfer die Stadt Sindschar von der Terrormiliz Islamischer Staat zurückerobert haben. Vor rund einem Jahr hatten IS-Terroristen die Stadt und die ganze Gebirgsregion eingenommen und viele Menschen getötet. Zehntausende Jesiden mussten fliehen.

Nun war es der Journalistin Birgit Svensson möglich, nach Sindschar zu reisen. Im Gespräch mit Urs Gilgen schildert sie ihre Eindrücke.

Beiträge

  • «Nicht ein Haus was heil ist»

    Seit der Rückeroberung kehren die Jesiden in die Stadt zurück, aber nicht um zu bleiben. Sie schauen nach, ob noch etwas übrig ist von dem, was sie bei der Flucht hinterlassen hatten.

    Urs Gilgen

  • «Der IS kann besiegt werden»

    Der IS habe viele Fronten eröffnet, zu viele vielleicht, sagt Birgit Svensson. Der Kampf gegen die Terrormiliz könne aber nur erfolgreich sein, wenn er gut koordiniert werde.

    Urs Gilgen

Autor/in: Urs Gilgen, Redaktion: Susanne Stöckl