Flüchtlinge an ungarischer Grenze: «Die Situation ist schlimm!»

In Serbien, an der Grenze zu Ungarn, drohe ein «neues Idomeni» zu entstehen. Davor warnen serbische Medien, in Anspielung auf die früheren chaotischen Zustände im Flüchtlingslager Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze.

Ein geflüchtetes Mädchen mit traurigem Blick liegt in einer Hängematte.
Bildlegende: Die Flüchtlinge müssen teils wochenlang an der ungarisch-serbischen Grenze ausharren. Keystone

Und auch das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR meldet, dass sich die Lage an der serbisch-ungarischen Grenze verschärft. Grund ist ein neues, restriktives Asylgesetz, das in Ungarn letzte Woche in Kraft getreten ist. Edith Inotai lebt und arbeitet als Journalistin in Ungarn. Sie weiss, wie das neue Gesetz die Situation an der Grenze beeinflusst hat.

Autor/in: Eliane Leiser, Redaktion: Susanne Stöckl