«Gewalt ist auch veränderbar»

Nizza, Würzburg, München, Ansbach: Momentan prägen Gewalttaten die Schlagzeilen. Ihnen ist eine Sache gemeinsam: Sie wurden von jungen Männern, die sich zum Islam bekannten, verübt.

Blumen auf der Strasse, mitten drin ein Kartonschild mit der Aufschrift «Warum?»
Bildlegende: In München hatte ein junger Mann wahllos neun Menschen erschossen. Reuters

Christoph Jäggi ist Berater bei der Fachstelle Gewalt in Bern. Männer und Gewalt, sagt er, sei nicht ein religiöses Problem. Es sei ein ganzes Paket von Faktoren, die zu solch extremen Gewalttaten führen könnten. Als Gesellschaft müssten wir dazu klar Nein sagen.

Autor/in: Marc Allemann, Redaktion: Erich Wyss