Hotspots für Flüchtlinge: «Gesamte EU muss Willen zeigen»

77‘000 Migranten sind seit Jahresbeginn in Griechenland angekommen, die meisten auf den griechischen Inseln Lesbos, Samos oder Chios. Dort, auf Chios, nimmt heute nun ein zweites Registrierzentrum, ein sogenannter Hotspot, seinen Betrieb auf, in dem Flüchtlinge registiert und identifiziert werden.

Zwei Flüchtlingskinder warten beim Hotspot auf der griechischen Insel Lesvos.
Bildlegende: Griechenland: Neue Registrierungszentren sollen helfen, Flüchtlinge schneller zu identifizieren und registrieren. Keystone


Rodothea Seralidou ist Journalistin in Athen. Für sie macht das Konzept der Hotspots nur Sinn, wenn die ganze EU mehr Willen zeigt, die Flüchtlinge nach der Registrierung gerecht zu verteilen.

Autor/in: Matthias Heim, Moderation: Tina Herren, Redaktion: Eliane Leiser